University of Freiburg
Einfluss von Randfugenbreite und Zementviskosität auf die Qualität dentinbegrenzter, adhäsiv befestigter Zahnhalsinlays
Abstract
dc:description.abstractDas Ziel der Untersuchung war, den Einfluss von unterschiedlichen Randfugenbreiten und verschiedenen Befestigungszementen auf die Qualität von Keramikinlays bei zervikal dentinbegrenzten Klasse-V-Inlays zu untersuchen. <br>In extrahierte Weisheitszähne wurde mesial und distal eine Klasse-V-Kavität präpariert. Die inzisale Begrenzung befand sich im Schmelz, die zervikale im Dentin. Es wurden Empress-Inlays mit verschiedenen zervikalen Fugenbreiten im dentinbegrenzten Bereich hergestellt. Die durchschnittlichen Fugenbreiten in den Gruppen betrugen 27µm, 232µm und 406µm. Je die Hälfte der Inlays pro Gruppe wurden mit einem niedrigviskösen Zement, die anderen mit einem hochviskösen Zement eingesetzt. Die Zähne wurden einer Kaubelastung und einer Temperaturwechselbelastung ausgesetzt. Dann wurden die Proben in basischer Fuchsinlösung eingelegt. Anschließend wurde die Farbstoffpenetrationstiefe an den Phasenübergängen gemessen. Zusätzlich wurden Repliken der Proben (vor, direkt nach sowie neun Monate nach der Kaubelastung) hergestellt. Die Randqualität wurde im Rasterelektronenmikroskop untersucht. <br>Im Farbstoffpenetrationstest zeigte sich kein Einfluss des Zementes an den Übergängen Schmelz-Komposit und Komposit-Keramik. Für den hochviskösen Zement ergab sich ein statistisch signifikant besserer Randschluss zwischen Dentin und Komposit als für den niedrig viskösen. Die Größe der Zementfuge hatte keinen Einfluss auf das Randverhalten. Das Ergebnis wird durch die rasterelektronenmikroskopische Analyse unterstützt. <br>Es ist anzunehmen, dass die Spannungen, die durch die Polymerisation im Zement auftreten, nicht durch größere Zementfugen ausgeglichen werden können. Der Verbund zwischen Komposit und Dentin ist nicht ausreichend, um die verbleibende Spannung aufzufangen. Daher empfiehlt sich eine möglichst geringe Fugenbreite. Im Fall großer Zementfugen beim Einsetzen von teilweise dentinbegrenzten Keramikinlays sind wie auch bei kleinen Zementfugen hochvisköse Zemente zu empfehle
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
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- Gröfke, Matthias
- Contributors dc:contributor
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- Attin, Thomas
Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- https://freidok.uni-freiburg.de/data/177
- OAI identifier oai:identifier
- oai:freidok.uni-freiburg.de:177