{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:1681"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:1681","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Prüfung des Frakturverhaltens und der Verbundfestigkeit von Implantataufbauten für den Einzelzahnersatz","abstract":"Ziel dieser Arbeit war es, ein Implantataufbausystem für den Einzelzahnersatz auf seine Bruch- und Verbundfestigkeit hin zu untersuchen. Das System bestand aus Al2O3-Procera-Abutments, welche mit dem chemisch härtenden Befestigungskomposit Panavia 21 adhäsiv auf Titanimplantanaloga befestigt worden waren. <br>Von insgesamt 40 Implantat-Pfosten-Einheiten wurde die Hälfte in einem Temperaturwechseltauchbad mit 30000 Zyklen à 45 Sekunden in 5 bzw. 55 °C warmem Wasser vorbelastet. <br>Auf 20 Implantat-Abutment-Komplexe wurden vollkeramische Empress 2-Frontzahnkronen mit Panavia 21 befestigt. Die Prüfkörper wurden in einem statischen Belastungstest in der Universalprüfmaschine bis zum Bruchversagen belastet. <br>Für 20 Implantate wurden Procera-Implantatpfosten mit einem speziellen Zapfen verwendet, der ein Abziehen der Haltevorrichtung von den Pfosten beim vorgesehenen Zugversuch verhindern sollte. 6 Implantate ohne und 5 Implantate mit vorherigem Thermolastwechsel (TLW) wurden vor der Zugfestigkeitsprüfung einem Torsionsversuch ausgesetzt. Dieser endete, wenn 100 Zyklen erreicht waren oder nach Bruch des Abutments. <br>Die Prüfkörper erreichten im Drucklastversuch eine mittlere Bruchfestigkeit von 841,7 +- 94,5 N ohne vorherigen Thermolastwechsel. Nach Thermolastwechselbehandlung war die mittlere gemessene Druckfestigkeit mit 740,6 +- 105,4 N statistisch signifikant niedriger (p<0,05). <br>Der Maximalwert der einmaligen Drehmomentapplikation bis zum Bruch betrug 195 Ncm, 4 Prüfkörper überstanden den Torsionsversuch wegen einer Fraktur des Keramikpfostens nicht. In zumindest einem Fall war der Bruch wahrscheinlich auf <br>ein nicht axiales Einspannen der Probe zurückzuführen. Die Verbundfestigkeit nahm nach dem Thermolastwechselversuch nicht signifikant ab, was auf Grund der niedrigen Anzahl an Prüfkörpern nach dem Torsionsversuch nicht allzu hoch zu <br>bewerten ist. Der Mittelwert der Zugfestigkeit betrug 519,3 +- 120,5 N. Es lag somit eine Haftfestigkeit von etwa 10 MPa vor. <br>Das untersuchte Implantat-Pfosten-System weist eine sehr hohe Druck- und eine ausreichende Verbundfestigkeit für den klinischen Einsatz auf. Bei der Insertion sollte allerdings ein Werkzeug zum Einsatz gelangen, welches ein Verkanten zuverlässig verhindert.","abstract_html":"Ziel dieser Arbeit war es, ein Implantataufbausystem für den Einzelzahnersatz auf seine Bruch- und Verbundfestigkeit hin zu untersuchen. Das System bestand aus Al2O3-Procera-Abutments, welche mit dem chemisch härtenden Befestigungskomposit Panavia 21 adhäsiv auf Titanimplantanaloga befestigt worden waren. &lt;br&gt;Von insgesamt 40 Implantat-Pfosten-Einheiten wurde die Hälfte in einem Temperaturwechseltauchbad mit 30000 Zyklen à 45 Sekunden in 5 bzw. 55 °C warmem Wasser vorbelastet. &lt;br&gt;Auf 20 Implantat-Abutment-Komplexe wurden vollkeramische Empress 2-Frontzahnkronen mit Panavia 21 befestigt. Die Prüfkörper wurden in einem statischen Belastungstest in der Universalprüfmaschine bis zum Bruchversagen belastet. &lt;br&gt;Für 20 Implantate wurden Procera-Implantatpfosten mit einem speziellen Zapfen verwendet, der ein Abziehen der Haltevorrichtung von den Pfosten beim vorgesehenen Zugversuch verhindern sollte. 6 Implantate ohne und 5 Implantate mit vorherigem Thermolastwechsel (TLW) wurden vor der Zugfestigkeitsprüfung einem Torsionsversuch ausgesetzt. Dieser endete, wenn 100 Zyklen erreicht waren oder nach Bruch des Abutments. &lt;br&gt;Die Prüfkörper erreichten im Drucklastversuch eine mittlere Bruchfestigkeit von 841,7 +- 94,5 N ohne vorherigen Thermolastwechsel. 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Dieser endete, wenn 100 Zyklen erreicht waren oder nach Bruch des Abutments. <br>Die Prüfkörper erreichten im Drucklastversuch eine mittlere Bruchfestigkeit von 841,7 +- 94,5 N ohne vorherigen Thermolastwechsel. Nach Thermolastwechselbehandlung war die mittlere gemessene Druckfestigkeit mit 740,6 +- 105,4 N statistisch signifikant niedriger (p<0,05). <br>Der Maximalwert der einmaligen Drehmomentapplikation bis zum Bruch betrug 195 Ncm, 4 Prüfkörper überstanden den Torsionsversuch wegen einer Fraktur des Keramikpfostens nicht. In zumindest einem Fall war der Bruch wahrscheinlich auf <br>ein nicht axiales Einspannen der Probe zurückzuführen. Die Verbundfestigkeit nahm nach dem Thermolastwechselversuch nicht signifikant ab, was auf Grund der niedrigen Anzahl an Prüfkörpern nach dem Torsionsversuch nicht allzu hoch zu <br>bewerten ist. Der Mittelwert der Zugfestigkeit betrug 519,3 +- 120,5 N. 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The specimens were statically loaded in a universal test device until break failure occured. <br>Procera abutments with a special tap on top were used for 20 implants. The tap should prevent the holding device from being taken off the posts in a planned tensile strength trial. 6 implants without and 5 implants with previous thermal cycling were exposed to a torsion trial before the tensile strength examination. The torsion trial ended after 100 cycles or if the abutment broke. <br>The average fracture load was 841.7 +- 94.5 N without previous thermal cycling. After thermal cycling the average fracture load was 740.6 +- 105.4 N, which was statistically significant lower (p<0,05). <br>The maximum value of an unique torque application until break occured was 195 Ncm, 4 specimens did not survive the torsion trial because the ceramic post broke. In at least one of these cases the break failure was probably due to not axial clamping of the specimen. The bond strength did not decrease significantly after the thermal cycling trial, which is not to be evaluated too important due to the low number of specimens after the torsion trial. The average value of the tensile strength was 519.3 +- 120.5 N. Thus the adhesive strength was approximately 10 MPa. <br>The examined implant abutment system exhibits a very high fracture load strength and a sufficient bond strength for the clinical use. However a tool should be used which reliably prevents tilting while inserting the posts."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Prüfung des Frakturverhaltens und der Verbundfestigkeit von Implantataufbauten für den Einzelzahnersatz","Examination of the fracture mode and the bond strength of implant abutments for single tooth restorations"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Kappert, Heinrich. 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In zumindest einem Fall war der Bruch wahrscheinlich auf <br>ein nicht axiales Einspannen der Probe zurückzuführen. Die Verbundfestigkeit nahm nach dem Thermolastwechselversuch nicht signifikant ab, was auf Grund der niedrigen Anzahl an Prüfkörpern nach dem Torsionsversuch nicht allzu hoch zu <br>bewerten ist. Der Mittelwert der Zugfestigkeit betrug 519,3 +- 120,5 N. Es lag somit eine Haftfestigkeit von etwa 10 MPa vor. <br>Das untersuchte Implantat-Pfosten-System weist eine sehr hohe Druck- und eine ausreichende Verbundfestigkeit für den klinischen Einsatz auf. Bei der Insertion sollte allerdings ein Werkzeug zum Einsatz gelangen, welches ein Verkanten zuverlässig verhindert.","The aim of this study was to examine a dental implant abutment system for single tooth restorations on its fracture load and its bond strength. Al2O3-Procera-abutments were fastened to titanium implants with the chemically hardening bonding composite Panavia 21. <br>20 out of 40 implant abutment specimens were preloaded by thermal cycling with 30000 cycles (each lasting 45 seconds) in 5 and 55 °C warm water. <br>Full-ceramic Empress 2-incisor crowns were fastened to 20 implant abutment complexes using Panavia 21. The specimens were statically loaded in a universal test device until break failure occured. <br>Procera abutments with a special tap on top were used for 20 implants. The tap should prevent the holding device from being taken off the posts in a planned tensile strength trial. 6 implants without and 5 implants with previous thermal cycling were exposed to a torsion trial before the tensile strength examination. The torsion trial ended after 100 cycles or if the abutment broke. <br>The average fracture load was 841.7 +- 94.5 N without previous thermal cycling. After thermal cycling the average fracture load was 740.6 +- 105.4 N, which was statistically significant lower (p<0,05). <br>The maximum value of an unique torque application until break occured was 195 Ncm, 4 specimens did not survive the torsion trial because the ceramic post broke. In at least one of these cases the break failure was probably due to not axial clamping of the specimen. The bond strength did not decrease significantly after the thermal cycling trial, which is not to be evaluated too important due to the low number of specimens after the torsion trial. The average value of the tensile strength was 519.3 +- 120.5 N. Thus the adhesive strength was approximately 10 MPa. <br>The examined implant abutment system exhibits a very high fracture load strength and a sufficient bond strength for the clinical use. 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