{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:1649"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:1649","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Charakterisierung des Chaperons Mdg1 unter Berücksichtigung der subzellulären Lokalisation und Identifizierung der Interaktionspartner mit Hilfe des Yeast-Two-Hybrid-Systems","abstract":"Molekulare Chaperone schaffen und erhalten die native Struktur anderer Proteine. Desweiteren helfen sei bei der Translokation anderer Proteine über Membranen hinweg und sind auch an der Proteindegradation beteiligt. Chaperone, die ursprünglich als Hitzeschockproteine beschrieben wurden, werden nach dem Molekulargewicht in Klassen der Hsp100-, Hsp90-, Hsp70-, Hsp60-, Hsp40- und die der kleinen Hitzeschockproteine (sHsp) eingeteilt. <br>Ein neues Mitglied der Hsp40-Chaperone wurde 1996 bei der Untersuchung der molekularen Mechanismen der Angiogenese entdeckt und mikrovaskuläres Differenzierungsgen 1, Mdg1, genannt. <br>Um Näheres über die Funktion des J-Proteins Mdg1 herauszufinden, war das Ziel dieser Arbeit zunächst die Identifizierung der subzellulären Kompartimente, in denen Mdg1 unter Kontroll- und Streßbedingungen lokalisiert ist, und die Bestimmung der Domänen, die die Lokalisation kontrollieren. Der Schwerpunkt der Arbeit lag auf der Identifizierung der Interaktionspartner von Mdg1. <br>Durch fluoreszenzmikroskopische Analyse unterschiedlicher Mdg1-EGFP-Konstrukte konnte das Verhalten der fluoreszierenden Fusionsproteine untersucht werden. Aufgrund des Verteilungsmusters werden sowohl den N terminalen 26 AS eine Funktion als ER- und Golgi-Membrananker, als auch dem C-terminalen CaaX-Motiv durch Farnesylierung eine membrandirigierende Funktion zugeteilt. <br>Als Mitglied der Hsp40-Chaperone zeigt Mdg1 unter Streß eine Umverteilung des Proteins vom Zytosol in den Kern und eine dortige Akkumulation in den Nukleoli. Weder N- noch C-Terminus von Mdg1 sind für die Translokation in den Kern notwendig. Die Membranassoziation des Mdg1-Proteins und die Umverteilung nach Hitzeschock in den Kern konnte sowohl durch Fluoreszenzmikroskopie als auch durch fraktionelle Aufarbeitung Mdg1-flag-transfizierter HeLa-Zellen bestätigt werden. <br>Für Interaktionsstudien wurde das Yeast Two Hybrid-System eingesetzt. Neben der Interaktion mit dem den Zellzyklus kontrollierenden E2FBP1 und der Kolokalisation im Kern nach Hitzeschock konnte eine vermutete Mdg1-Mdg1-Interaktion im Hefesystem bestätigt werden. Diese Informationen liefern neue Hinweise für eine Zuordnung des Mdg1 in die Streßbewältigungsmaschinerie der Zelle und die Regulation des Zellzyklus. Weitere Experimente werden zeigen müssen, ob Mdg1 an der Zellzyklusarretierung während der terminalen Phase der Angiogenese beteiligt ist und somit die Differenzierung proliferierender Endothelzellvorläufer ermöglicht.","abstract_html":"Molekulare Chaperone schaffen und erhalten die native Struktur anderer Proteine. Desweiteren helfen sei bei der Translokation anderer Proteine über Membranen hinweg und sind auch an der Proteindegradation beteiligt. 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Despite this function they are involved in the translocation of other proteins over biological membranes and in protein degradation. Chaperones which were originally described as heat shock proteins are divided into different classes, dependend on their molecular weight. These classes are the Hsp100-, Hsp90-, Hsp70 , Hsp60-, Hsp40- and the small heat shock proteins (sHsp). <br>A new member of the Hsp40-chaperones was first identified in 1996 by analysing the molecular mechanisms of angiogenesis. This protein was named microvascular differenciation gene 1, Mdg1. <br>To gain insight into the function of the chaperone Mdg1 the aim of this work was the identification of the subcellular compartments, in which Mdg1 is localized under control and stress conditions and the determination of the domains which control the localization. The main focus of this work was the identification of the targets of Mdg1. <br>Via fluorescence analysis of different Mdg1-EGFP-constructs the behaviour of the fluorescent fusion proteins was studied. Due to the distribution pattern the N terminal 26 amino acids as well as the C-terminal CaaX-motiv exhibit a membrane-conjugating function. <br>As a member of the Hsp40-chaperones Mdg1 shows a redistribution from the cytosol into the nucleus under stress conditions, where the protein accumulates in nucleoli. Neither N- nor C-terminus of the Mdg1-protein are necessary for the translocation into the nucleus. The membrane association of Mdg1 as well as the redistribution after heat shock into the nucleus was analysed with fluorescence microscopy and via cell fractionation of Mdg1-flag-transfected HeLa-cells. <br>For studies of protein-protein interactions the Yeast Two Hybrid-System was established. With this system the cell cycle controlling E2FBP1 was identified being a target of Mdg1. Colocalization of both proteins after heat shock within the nucleus was observed. Furthermore an assumed Mdg1-Mdg1-interaction was verified via the yeast system. These informations provide new insights into the correlation of Mdg1 into the stress response of the cell and the cell cycle regulation. Further experiments will show, whether Mdg1 is participitating in the cell cycle arrest during the terminal phase of angiogenesis. This arrest is necessary to enable the proliferating endothelial progenitors to differenciate."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Charakterisierung des Chaperons Mdg1 unter Berücksichtigung der subzellulären Lokalisation und Identifizierung der Interaktionspartner mit Hilfe des Yeast-Two-Hybrid-Systems","Characterisation of the chaperone Mdg1 regarding its subsellular localization and identification of the targets by means of the Yeast Two Hybrid-System"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Christ, Bodo"],"dc:creator":["Müller, Tina"],"dc:description.abstract":["Molekulare Chaperone schaffen und erhalten die native Struktur anderer Proteine. Desweiteren helfen sei bei der Translokation anderer Proteine über Membranen hinweg und sind auch an der Proteindegradation beteiligt. 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