University of Freiburg
Fibrinmikropartikel im Rührkultursystem als Kultur-, Transplantations- und Drug-Delivery-System für verschiedene humane Zellarten : in-vitro- und in-vivo- Untersuchungen
Abstract
dc:description.abstractDarstellung des Rührkulturverfahrens als alternative Züchtungsmethode autologer Keratinozyten zur Deckung von Hautdefekten. Vorteile von Keratinozytenzüchtung in kürzerer Zeit und mit höherer Zellausbeute als mit herkömmlichen Verfahren. <br>Durch größere Besiedelungsfläche der Mikrocarrier im Vergleich zu planen Trägermatrices kann die erforderliche Zellzahl noch in subkonfluentem,maximal proliferativem Stadium direkt aus Kultur auf die Wunde transplatiert werden. Eine enzymatische Ablösung der Zellen von der Trägermatrix mit einhergehender Zerstörung notwendiger Haftproteine wird vollständig umgangen.Migratorische Eigenschaften befähigen die transplantierten Zellen in die Wunde und in das umliegende Gewebe einzuwandern und nach 14 Tagen ein vollständig geschlossenes mehrlagiges Neoepithel auszubilden. Zusätzlich konnten Fibrincarrier mit rekombinantem EGF beladen und so modifiziert werden,daß ein Spiegel an Wachstumsfaktor freigesetzt wird, der die Zellen auf den Carriern entsprechend dem Zusatz in herkömmlichem Kulturmedium vesorgt.Die Ausgangsmenge an rhEGF in den Fibrinpartikeln wurde so gewählt,daß während der ersten Tage nach Transplatation noch eine zusätzliche Menge aus den Fibrinpartikeln in die Wunde freigesetzt wird.Hiermit war die Konstruktion eines Drug-Delivery-Systems für Keratinozyten in-vitro zur Unterstützung des Wundheilungsprozesses gelungen.Die Fibrinpartikel blieben in Rührkultur stabil,sind hoch haptotaktisch und bilden einen geeigneten Untergrund für maximale Zellproliferation.14 Tage bis drei Wochen nach Transplantation waren die Fibrincarrier im Wundbett vollständig resorbiert. Während des gesamten Beobachtungszeitraumes trat keinerlei inflammatorische Reaktion im umliegenden Gewebe auf. Diese Untersuchungen wurden zunächst mit humanen Kerationzyten am immuninkompetenten Modell der athymischen Nacktmaus untersucht. Die Ergebnisse wurden anschließend mit autologen Zellen des Empfängers im immunkompetenten Organismus des Schweinemodells verifiziert.
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
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- Cosentino, Nadia Ruth
- Contributors dc:contributor
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- Voigt, Matthias
Subjects
dc:subject × 8Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- https://freidok.uni-freiburg.de/data/1581
- OAI identifier oai:identifier
- oai:freidok.uni-freiburg.de:1581