{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:151"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:151","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Erfassung von neuartigen Waldschäden mit Landsat TM Satellitenbilddaten auf Basis eines bestehenden Stichprobennetzes : eine exemplarische Untersuchung an der Baumart Fichte im Schwarzwald","abstract":"Die Überwachung des Waldzustandes in Europa wird seit 1986 nach einheitlichen Methoden auf einem systematischen Stichprobennetz durchgeführt. Aus Gründen der Kosteneinsparung wird nach operationalen Alternativen gesucht, wie z.B. die Verwendung von Fernerkundungsdaten. Diese Arbeit untersucht die Möglichkeit des Einsatzes von Landsat TM Satellitendaten für die Erfassung von Nadelverlust an dem bestehenden Stichprobennetz im Untersuchungsgebiet Schwarzwald (SW Deutschland). Zwei terrestrische Datensätze mit unterschiedlichem Stichprobendesign wurden verwendet: <br>- Ergebnisse der Waldschadenserhebung (WSE) 1997; Erfassung von vier Sechsbaumstichproben. <br>- Daten einer Pilotinventur aus dem Jahre 1985; Erfassung von 20 Bäume als Klumpenstichprobe. <br>Von den zur Verfügung stehenden Stichprobenpunkten wurden jeweils nur fichtendominierte ausgewählt und Punkte mit äußeren Störeinflüssen ausgeschlossen. Zur Untersuchung der Zusammenhänge zwischen dem terrestrisch festgestellten Entnadelungsgrad und den Satellitendaten wurden aufgrund der räumlichen Auflösung des verwendeten Satellitensystems die einzelbaumweisen Schadansprachen zu zwei Stichprobenschadklassen zusammengefaßt. Diese wurden den aus den Satellitendaten an der Position der Stichprobe extrahierten Grauwerten gegenübergestellt und korrelationsanalytisch untersucht. Zusammenhänge zwischen Entnadelung und empfangenem Reflexionssignal des Satelliten konnten nach Reduktion der Stichprobenpunkte zu einem homogenen Kollektiv festgestellt werden, wobei diese nach erfolgter Beleuchtungskorrektur der Satellitendaten straffer wurden. Eine operationale Anwendung kann aber nur unter störungsfreien Bestandesverhältnissen abgeleitet werden. Die Zusammenhänge waren für die Punkte der Pilotinventur stärker. Der Kostenvergleich zwischen der terrestrischen und fern-erkundungsbasierten Methode zeigt, daß in waldreichen Gebieten mit homogenen Bestandesverhältnissen ein großes Einsparungspotential vorhanden ist.","abstract_html":"Die Überwachung des Waldzustandes in Europa wird seit 1986 nach einheitlichen Methoden auf einem systematischen Stichprobennetz durchgeführt. 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