{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:1494"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:1494","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Erste Erfahrungen mit einem neuen nicht invasiven Verfahren zur intra- und extraamnialen Bestimmung der fetalen Sauerstoffsättigung","abstract":"Zur modernen Überwachung unter der Geburt gehören das CTG und die fetale Mikroblutuntersuchung, wobei die grösste Schwierigkeit der CTG Interpretation darin liegt, pathologische kindliche Herztöne mit dem kindlichen pH-Wert zu korrelieren. Die Mikroblutuntersuchung erfordert dei Amniotomie und ein Einritzen des kindlichen Skalps und ist daher nicht beliebig of wiederholbar. Das Ziel der vorliegenden Studie ist es, mit einem neú entwickelten Sensor, der als Silikonstreifen am kindlichen Rücken plaziert wird, die fetale Pulsoximetrie als adjuvantes Verfahren zur Geburtsüberwachung zu erproben. Mit dem Sensor kann die fetale Sauerstoffsättigung zum ersten Mal sowohl bei intakten als auch eröffneten Eihäuten gemessen werden. <br>In dieser Studie wurden 100 erwachsene Schwangere ab abgeschlossenen 32 Schwangerschaftswochen, bei denen eine geburtswirksame Wehentätigkeitvon mondestens 30 Minuten zu erwarten ist, eingeschlossen. Der Muttermund sollte mindestens 2 cm geöffnet sein. Ausschlusskriterien sind Zeichen einer akuten Infektion, Plazenta praevia oder tiefer Plazentasitz, vorzeitige Plazentalösung, vaginale Blutung, Poly-oder Oligohydramnion, uterine. oder fetale Missbildungen.Der Sensor konnte in allen Fällen problemlos gelegt werden. Die Messzeit betrug im Median 269 Minuten (33-873 Minuten). Der Sensor lag im Median 237 Minuten intrauterin (33-873 Minuten). Die effektive Messzeit betrug im Median 147 Minuten (17-524 MInuten).Prozentual zur Dauer der Sensorlage konnten im Median in 64,05 % der Messzeit Spo2-Werte aufgezeichnet werden. Es trat keine Choriomanitis oder Endometritis auf. Die neue Überwachungsmethode war für Mütter und Feten unbedenklich und wurde von den werdenden Eltern und den Ärzten sehr gut akzeptiert.","abstract_html":"Zur modernen Überwachung unter der Geburt gehören das CTG und die fetale Mikroblutuntersuchung, wobei die grösste Schwierigkeit der CTG Interpretation darin liegt, pathologische kindliche Herztöne mit dem kindlichen pH-Wert zu korrelieren. Die Mikroblutuntersuchung erfordert dei Amniotomie und ein Einritzen des kindlichen Skalps und ist daher nicht beliebig of wiederholbar. Das Ziel der vorliegenden Studie ist es, mit einem neú entwickelten Sensor, der als Silikonstreifen am kindlichen Rücken plaziert wird, die fetale Pulsoximetrie als adjuvantes Verfahren zur Geburtsüberwachung zu erproben. Mit dem Sensor kann die fetale Sauerstoffsättigung zum ersten Mal sowohl bei intakten als auch eröffneten Eihäuten gemessen werden. &lt;br&gt;In dieser Studie wurden 100 erwachsene Schwangere ab abgeschlossenen 32 Schwangerschaftswochen, bei denen eine geburtswirksame Wehentätigkeitvon mondestens 30 Minuten zu erwarten ist, eingeschlossen. Der Muttermund sollte mindestens 2 cm geöffnet sein. Ausschlusskriterien sind Zeichen einer akuten Infektion, Plazenta praevia oder tiefer Plazentasitz, vorzeitige Plazentalösung, vaginale Blutung, Poly-oder Oligohydramnion, uterine. oder fetale Missbildungen.Der Sensor konnte in allen Fällen problemlos gelegt werden. Die Messzeit betrug im Median 269 Minuten (33-873 Minuten). 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Die Mikroblutuntersuchung erfordert dei Amniotomie und ein Einritzen des kindlichen Skalps und ist daher nicht beliebig of wiederholbar. Das Ziel der vorliegenden Studie ist es, mit einem neú entwickelten Sensor, der als Silikonstreifen am kindlichen Rücken plaziert wird, die fetale Pulsoximetrie als adjuvantes Verfahren zur Geburtsüberwachung zu erproben. Mit dem Sensor kann die fetale Sauerstoffsättigung zum ersten Mal sowohl bei intakten als auch eröffneten Eihäuten gemessen werden. <br>In dieser Studie wurden 100 erwachsene Schwangere ab abgeschlossenen 32 Schwangerschaftswochen, bei denen eine geburtswirksame Wehentätigkeitvon mondestens 30 Minuten zu erwarten ist, eingeschlossen. Der Muttermund sollte mindestens 2 cm geöffnet sein. Ausschlusskriterien sind Zeichen einer akuten Infektion, Plazenta praevia oder tiefer Plazentasitz, vorzeitige Plazentalösung, vaginale Blutung, Poly-oder Oligohydramnion, uterine. oder fetale Missbildungen.Der Sensor konnte in allen Fällen problemlos gelegt werden. Die Messzeit betrug im Median 269 Minuten (33-873 Minuten). Der Sensor lag im Median 237 Minuten intrauterin (33-873 Minuten). Die effektive Messzeit betrug im Median 147 Minuten (17-524 MInuten).Prozentual zur Dauer der Sensorlage konnten im Median in 64,05 % der Messzeit Spo2-Werte aufgezeichnet werden. Es trat keine Choriomanitis oder Endometritis auf. Die neue Überwachungsmethode war für Mütter und Feten unbedenklich und wurde von den werdenden Eltern und den Ärzten sehr gut akzeptiert.","We evaluated the feasibility of a new instrument for continous fetal pulse oximetry during labor. The measuring sensorcan be placed on the fetal back before or after rupture of membranes. One hundred adult women who had cpmpleted 32 weeks of gestation and had an anticipated duration of labor greater than 30 minutes were included in the study. Patients with premature rupture of membranes for 24 hours or more, low placental localization, placenta praevia or abruption, vaginal bleeding, acute infection, polyhydramnios, oligohydramnios, or uterine or congenital abnórmalities were excluded. All sensors were placed sucessfully. The mean continous recording time was276 minutes. Peripheral oxygen saturation as measured by pulse oximeter values were obtained during a median of 64,05% of the recording time. No chorioamnitis or endometritis was noted. 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