{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:1466"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:1466","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Multikomponentenspende : Verfahren, Qualität der Blutprodukte, Spendersicherheit und therapeutische Wirksamkeit","abstract":"Ziel dieser Arbeit war die Qualitätsanalyse von Erythrozytenkonzentraten, welche durch Multikomponentenspende mittels des automatischen Zellseparators MCS+ gewonnen wurden, sowie die Untersuchung der pathophysiologischen Auswirkungen speziell des SDR-Protokolls der Multikomponentenspende auf den Spender. Es wurden 27 gesunde Spender gemäß der gültigen DGTI-Richtlinien ausgewählt. Zwei Protokolle wurden verwendet: Das SDR-Protokoll (n = 15 Spender) ergab je Spender zwei in-line-filtrierte Erythrozytenkonzentrate, das RBCP+-Protokoll (n = 12 Spender) jeweils ein filtriertes Erythrozytenkonzentrat und zwei Plasmapräparate. Die Untersuchungen zur Haltbarkeit und Qualität der Erythrozytenkonzentrate (n = 42 Erythrozytenkonzentrate) erfolgten anhand hämatologischer, oxymetrischer und Hämolyse-Parameter sowie der Bestimmung von ATP, pH-Wert und Elektrolyten über den gesamten Lagerungszeitraum von 46 (SDR-Protokoll) respektive 42 Tagen (RBCP+-Protokoll), beginnend direkt nach der Herstellung der Blutpräparate. <br>Die gewonnenen Erythrozytenkonzentrate entsprachen sämtlich den Anforderungen des Paul-Ehrlich-Instituts. Im Rahmen der Spende gab es keinerlei Hinweise auf eine Beeinträchtigung der kardiozirkulatorischen Situation der Spender durch SDR-Spende. Die Untersuchung der Spenderregeneration nach SDR-Protokoll zeigte, dass die Ausgangswerte der Parameter Hämoglobin, Hämatokrit und Erythrozytenzahl bereits nach 70 Tagen wieder erreicht waren, was eine mögliche Verkürzung des Spendeintervalls nahe legt. <br>Damit konnte die Multikomponentenspende mittels des automatischen Zellseparators MCS+ für die SDR- und RBCP+-Protokolle als ein der konventionellen Blutspende gegenüber ebenbürtiges, in einigen Bereichen überlegenes Verfahren festgestellt werden.","abstract_html":"Ziel dieser Arbeit war die Qualitätsanalyse von Erythrozytenkonzentraten, welche durch Multikomponentenspende mittels des automatischen Zellseparators MCS+ gewonnen wurden, sowie die Untersuchung der pathophysiologischen Auswirkungen speziell des SDR-Protokolls der Multikomponentenspende auf den Spender. Es wurden 27 gesunde Spender gemäß der gültigen DGTI-Richtlinien ausgewählt. Zwei Protokolle wurden verwendet: Das SDR-Protokoll (n = 15 Spender) ergab je Spender zwei in-line-filtrierte Erythrozytenkonzentrate, das RBCP+-Protokoll (n = 12 Spender) jeweils ein filtriertes Erythrozytenkonzentrat und zwei Plasmapräparate. Die Untersuchungen zur Haltbarkeit und Qualität der Erythrozytenkonzentrate (n = 42 Erythrozytenkonzentrate) erfolgten anhand hämatologischer, oxymetrischer und Hämolyse-Parameter sowie der Bestimmung von ATP, pH-Wert und Elektrolyten über den gesamten Lagerungszeitraum von 46 (SDR-Protokoll) respektive 42 Tagen (RBCP+-Protokoll), beginnend direkt nach der Herstellung der Blutpräparate. &lt;br&gt;Die gewonnenen Erythrozytenkonzentrate entsprachen sämtlich den Anforderungen des Paul-Ehrlich-Instituts. Im Rahmen der Spende gab es keinerlei Hinweise auf eine Beeinträchtigung der kardiozirkulatorischen Situation der Spender durch SDR-Spende. 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Two different programs of the multicomponent blood collection were used: The SDR protocol (n = 15 blood donors) resulting in two units of in-line filtered red blood cell concentrates per donor and the RBCP+ protocol (n = 12 blood donors) resulting in one unit of filtered red blood cell concentrate and two units of plasma. Analysis concerning storage life and quality of the red blood cell concentrates (n = 42 red blood cell concentrates) was carried out by measuring haematological, oxymetric and haemolysis parameters. Furthermore the parameters ATP, pH and electrolytes were measured, too. All of the measurements were realized during the complete time of storage (SDR protocol: 46 days; RBCP+ protocol: 42 days). <br>All of the produced blood products were in accordance with the regulations of the Paul-Ehrlich-Institute. There were no indications of any adverse effects on the cardiac circulation of the blood donors participating the SDR protocol. Moreover were haemoglobin, haematocrit and erythrocytes of these donors already regenerated back to pre-donation level after 70 days. This suggests the possibility of shortening the interval between two blood donations in this case. <br>The results obtained for red blood cell storage are at least as good as with standard collection or better."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Multikomponentenspende : Verfahren, Qualität der Blutprodukte, Spendersicherheit und therapeutische Wirksamkeit","Multicomponent blood donation : method, quality of the blood products, safety for the blood donor and therapeutic effectiveness"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Kontny, Udo"],"dc:creator":["Walther, Stefanie"],"dc:description.abstract":["Ziel dieser Arbeit war die Qualitätsanalyse von Erythrozytenkonzentraten, welche durch Multikomponentenspende mittels des automatischen Zellseparators MCS+ gewonnen wurden, sowie die Untersuchung der pathophysiologischen Auswirkungen speziell des SDR-Protokolls der Multikomponentenspende auf den Spender. 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