Abstract
dc:description.abstractVitamin C welches als Hauptwirkstoff in der Vaginaltablette Vagi-C enthalten ist, wird inzwischen zur Behandlung der Aminvaginose und in der Schwangerschaft zur Verbesserung der Vaginalflora eingesetzt. Ein Nachteil dabei ist, dass bei circa 1/5 der Frauen bei der Behandlung mit Vagi-C Pilzinfektionen beobachtet wurden. Um festzustellen ob das Vitamin C für die vaginalen Pilzinfektionen verantwortlich ist, wurden die in der Vagina am häufigsten vorkommenden Hefepilze, Candida albicans, Candida glabrata und Saccharomyces cerevisiae, auf Ihr Wachstum auf Vitamin C, überprüft. Die Keimzahl wurde in Sabouraud-Lösung auf 100-300 eingestellt, eine steigende Ascorbinsäurekonzentration von 1mg bis 300 mg zugesetzt und die Kultur bei 37° bebrütet. Dabei zeigte sich, dass der Zusatz von Vitamin C in kleinen Mengen (bis 50 mg/ml) kein zusätzliches Wachstum ergab. Bei höheren Mengen jedoch, ab 100 mg/ml zeigte sich eine deutliche Wachstumshemmung. Die deutlichste Wachstumshemmung zeigte sich bei Sachharomyces cerevisia gefolgt von Candida glabrata. Candida albicans konnte erst bei Konzentrationen ab 200 bis 250 mg/ml deutlich in seinem Wachstum gehemmt werden. Mit dieser Arbeit konnte bewiesen werden, dass nicht das Vitamin C für die beobachteten Pilzinfektionen in Frage kommen konnte, vielmehr lag es an anderen Faktoren, welche sich in der Zusammenstellung begünstigend auswirkten.
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
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- Anbarci, Gülcan
- Contributors dc:contributor
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- Daschner, Franz
Subjects
dc:subject × 11Identifiers
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- https://freidok.uni-freiburg.de/data/1452
- OAI identifier oai:identifier
- oai:freidok.uni-freiburg.de:1452