{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:1442"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:1442","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Auswirkungen der spezifischen Telomeraseinhibition mit BIBR 1532 auf CD 8+ T-Lymphozyten in vitro","abstract":"Die chromosomalen Enden somatischer Zellen, Telomere genannt, bestehen aus repetitiven Sequenzen der Form (TTAGGG)n, die sich mit der Zahl der Zellteilungen verkürzen. Das Enzym Telomerase ermöglicht Tumorzellen durch Stabilisierung ihrer telomerischen Enden eine Überwindung des replikationsbedingten Telomerverlusts und damit der Erlangung einer unbegrenzten Wachstumskapazität. Daher ist die Telomeraseinhibition ein hoffnungvoller tumorspezifischer Ansatz in der Tumortherapie. <br>T-Lymphozyten gehören neben Keimzellen und hämatopoetischen Stammzellen zu den wenigen Zellpopulationen des menschlichen Körpers, die trotz limitierter Lebensspanne und Erosion der Telomere ebenfalls über Telomeraseaktivität verfügen. Über mögliche Auswirkungen der Telomeraseinhibition auf diese Zellen ist noch wenig bekannt. <br>Ziel der Arbeit war die Untersuchung möglicher Auswirkungen des pharmakologischen Telomeraseinhibitors BIBR 1532 auf proliferierende CD8+T-Zellen in-vitro. Hierzu wurde das Telomerlängenverhalten, die Telomeraseaktivität sowie die Wachstumskinetik in expandierten CD8+ T-Lymphozyten untersucht und anschließend mögliche Unterschiede im Proliferationsverhalten und in der Telomerlängendynamik nach Exposition mit einem Telomeraseinhibitor ermittelt. Es konnte gezeigt werden, dass das Proliferationsverhalten der untersuchten CD8+ T-Zellen durch Telomeraseinhibition unbeeinflusst blieb. Insgesamt wurde in allen untersuchten T-Zell-Kulturen ein Telomerverlust mit der Anzahl an CPDL gesehen, ein veränderter oder verstärkter Telomerverlust unter der Exposition mit BIBR 1532 trat jedoch nicht auf. Mögliche toxische Einflüsse des Pharmakons konnten durch Apoptoseuntersuchungen ausgeschlossen werden. Insgesamt ergibt sich nach diesen ersten präklinischen Experimenten kein eindeutiger Hinweis für einen nachteiligen Einfluss der Telomeraseinhibtion mit BIBR 1532 auf T-Zellen.","abstract_html":"Die chromosomalen Enden somatischer Zellen, Telomere genannt, bestehen aus repetitiven Sequenzen der Form (TTAGGG)n, die sich mit der Zahl der Zellteilungen verkürzen. 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Effects of telomerase inhibition on these cells are not well known yet, therefore, these cellls need special attention in terms of therapeutic telomerase inhibition. <br>It was the aim of this study to examine possible effects of the pharmacologic telomerase inhibitor BIBR 1532 on proliferating CD8 T-cells in vitro. Telomere dynamics, telomerase activity and growth potential in expanding CD8+ T-lymphocytes were monitored and possible differences in telomere dynamics and growth potential were examined. It was shown that proliferation activity was not changed through telomerase inhibition. Growth dependent telomere loss appeared in all examined cultures, but no changed or enhanced telomere could be seen under exposition with BIBR 1532. Possible toxic effects of the drug could be ruled out by apoptosis-screen. Taken together, these first results do not suggest a negative influence of telomerase inhibition with BIBR 1532 on proliferating CD8+ T-cells."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Auswirkungen der spezifischen Telomeraseinhibition mit BIBR 1532 auf CD 8+ T-Lymphozyten in vitro","Impacts of specific telomerase inhibition with BIBR 1532 on CD 8+ T-lymphocytes in an in vitro model"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Waller, Cornelius"],"dc:creator":["Exner, Carolin Elisabeth"],"dc:description.abstract":["Die chromosomalen Enden somatischer Zellen, Telomere genannt, bestehen aus repetitiven Sequenzen der Form (TTAGGG)n, die sich mit der Zahl der Zellteilungen verkürzen. Das Enzym Telomerase ermöglicht Tumorzellen durch Stabilisierung ihrer telomerischen Enden eine Überwindung des replikationsbedingten Telomerverlusts und damit der Erlangung einer unbegrenzten Wachstumskapazität. 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