University of Freiburg
Stellenwert der Endosonographie mit einem curved-array Schallkopf bei Erkrankungen des Ösophagus, Magen und Pankreas
Abstract
dc:description.abstractDie Endosonographie (EUS) ist eine Kombination aus Endoskopie und intraluminaler Sonographie. Sie kommt in der Diagnostik gastroenterologischer Erkrankungen zum Einsatz. Im Vergleich zu den anderen bildgebenden Verfahren ermöglicht die EUS eine detaillierte Beurteilung intra- und extramuraler Prozesse. Die EUS des oberen Gastrointestinaltraktes hat sich als technisch ausgereifte klinische Untersuchungsmethode etabliert, insbesondere im Staging von malignen Tumoren. Dies belegen vor allem Untersuchungen mit dem mechanischen Rotationsscanner. Weit weniger wurde über den elektronischen Sektorscanner publiziert. In der vorliegenden Studie wurden 123 stationäre Patienten mit einem 7,5 MHz curved-array Schallkopf endosonographiert (Ösophagus n=30, Magen n=26, Pankreas n=62). Die Ergebnisse wurden mit dem operativ/histologischen Befund oder bei fehlender Histologie mit dem Langzeitverlauf von mind. 1 Jahr verglichen. Außerdem wurden Befunde des CT, MRT und des konventionellen Ultraschalls herangezogen. <br>Die Ergebnisse zeigen, daß die EUS im lokoregionären TN-Staging maligner Tumoren den anderen bildgebenden Verfahren überlegen ist. Bei eindeutigen EUS-Befunden am Ösophagus und Magen ist keine weitere Bildgebung notwendig. Im Pankreas liegt die diagnostische Wertigkeit der EUS vor allem bei Verdacht auf kleine Pankreastumore, die gegebenenfalls auch gleich mit der Feinnadelaspiration biopsiert werden können. Schließlich liefert die Konvexsonde vergleichbare Ergebnisse wie die mechanischen Rotationsscanner.
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
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- Sawatzki, Mikael
- Contributors dc:contributor
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- Ochs, Andreas
Subjects
dc:subject × 10Identifiers
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- https://freidok.uni-freiburg.de/data/134
- OAI identifier oai:identifier
- oai:freidok.uni-freiburg.de:134