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Solche Untersuchungen wurden für den Grenzfall der direkten Photodoppelionisation, darunter versteht man die Doppelionisationsprozesse, in denen die beiden Elektronen simultan emittiert werden, an atomarem Neon und an molekularem Wasserstoff und Deuterium durchgeführt. Für den Grenzfall, in dem die Photodoppelionisation durch die Resonanzverstärkung eines Zwischenzustands dominiert wird und dadurch sequentiell abläuft, wurden Untersuchungen an atomarem Xenon durchgeführt. Für die Experimente wurde die Synchrotronstrahlungsquelle BESSY I genutzt. Dabei wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Grenzfälle der Photodoppelionisation herausgearbeitet und die experimentellen Ergebnisse mit neuesten theoretischen Beschreibungen des Prozesses verglichen.","abstract_html":"Die vorliegenden Arbeit beschäftigt sich mit der experimentellen Untersuchung von Photoionisationsprozessen an neutralen Atomen und Molekülen, bei denen die Absorption eines einzelnen Photons zur Emission zweier Elektronen führt, der sogenannten Photodoppelionisation. Die vollständige Information über den Prozeß, dessen Endzustand als Paradebeispiel des Dreikörperproblems angesehen werden kann, erhält man - bis auf den Spin der Elektronen - durch die koinzidente, energie- und winkelaufgelöste Spektrometrie der beiden emittierten Elektronen. 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