{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:1300"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:1300","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Überlebensrate, Frakturfestigkeit und Frakturmodus von keramischen Implantatpfosten nach Kausimulation","abstract":"Keramische Implantatpfosten eröffnen neue Perspektiven hinsichtlich Form, Farbe und indi-vidueller Gestaltungsmöglichkeiten, wobei noch Fragen bezüglich ihrer funktionellen Belas-tungskapazität offen sind. Ziel dieser Studie war es, einen Implantatpfosten aus ZrO2-Keramik mit Titanbasis und einen vollkeramischen Pfosten aus Al2O3 auf ihre Bewährung im Kausimulationsversuch und nach statischer Belastung zu untersuchen. <br>48 Standarddurchmesser-Implantate mit externem Hexagon wurden in drei Gruppen zu je 16 aufgeteilt. Gruppe A wurde mit titanverstärkten ZrO2-Pfosten, Gruppe B mit Al2O3-Pfosten und die Kontrollgruppe mit konventionellen Titanpfosten versorgt. Alle Pfosten wurden mit Hilfe von Gold-Palladium Schrauben mit 24-karätiger Goldbeschichtung befestigt, mit adhä-siv zementierten Vollgusskronen versorgt und in einem computergesteuerten Kausimulator 1.2 Mio. Kauzyklen ausgesetzt. Die überlebenden Prüfkörper wurden anschließend in einer Universalprüfmaschine bis zum Bruch belastet und die Frakturmodus wurden analysiert. <br>Alle Prüfkörper bis auf einen der Gruppe B überlebten die Kausimulation. Bei keinem der Prüfkörper wurde eine Schraubenlockerung beobachtet. Die Mittelwerte der Bruchlasten (± Standardabweichungen) waren wie folgt: Gruppe A 294 N (±53), Gruppe B 239 N (±83) und Kontrollgruppe 324 N (±85). Die kleineren Bruchlasten in Gruppe B waren statistisch signifi-kant (p&#61603;0.05). Die Verwendung von Al2O3-Pfosten resultierte in einer größeren Anzahl ka-tastrophaler Brüche. <br>Implantatpfosten aus ZrO2-Keramik mit Titanbasis sind eine gleichwertige Alternative zu Me-tallpfosten bei der Versorgung von Einzelzahnimplantaten im Frontzahnbereich. Vollkerami-sche Pfosten aus Al2O3 eignen sich weniger gut. Durch den Einsatz von Gold-Palladium Schrauben mit 24-karätiger Goldbeschichtung kann einer Schraubenlockerung wirksam vor-gebeugt werden.","abstract_html":"Keramische Implantatpfosten eröffnen neue Perspektiven hinsichtlich Form, Farbe und indi-vidueller Gestaltungsmöglichkeiten, wobei noch Fragen bezüglich ihrer funktionellen Belas-tungskapazität offen sind. Ziel dieser Studie war es, einen Implantatpfosten aus ZrO2-Keramik mit Titanbasis und einen vollkeramischen Pfosten aus Al2O3 auf ihre Bewährung im Kausimulationsversuch und nach statischer Belastung zu untersuchen. &lt;br&gt;48 Standarddurchmesser-Implantate mit externem Hexagon wurden in drei Gruppen zu je 16 aufgeteilt. Gruppe A wurde mit titanverstärkten ZrO2-Pfosten, Gruppe B mit Al2O3-Pfosten und die Kontrollgruppe mit konventionellen Titanpfosten versorgt. Alle Pfosten wurden mit Hilfe von Gold-Palladium Schrauben mit 24-karätiger Goldbeschichtung befestigt, mit adhä-siv zementierten Vollgusskronen versorgt und in einem computergesteuerten Kausimulator 1.2 Mio. Kauzyklen ausgesetzt. Die überlebenden Prüfkörper wurden anschließend in einer Universalprüfmaschine bis zum Bruch belastet und die Frakturmodus wurden analysiert. &lt;br&gt;Alle Prüfkörper bis auf einen der Gruppe B überlebten die Kausimulation. Bei keinem der Prüfkörper wurde eine Schraubenlockerung beobachtet. 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Die Mittelwerte der Bruchlasten (± Standardabweichungen) waren wie folgt: Gruppe A 294 N (±53), Gruppe B 239 N (±83) und Kontrollgruppe 324 N (±85). Die kleineren Bruchlasten in Gruppe B waren statistisch signifi-kant (p&#61603;0.05). Die Verwendung von Al2O3-Pfosten resultierte in einer größeren Anzahl ka-tastrophaler Brüche. <br>Implantatpfosten aus ZrO2-Keramik mit Titanbasis sind eine gleichwertige Alternative zu Me-tallpfosten bei der Versorgung von Einzelzahnimplantaten im Frontzahnbereich. Vollkerami-sche Pfosten aus Al2O3 eignen sich weniger gut. Durch den Einsatz von Gold-Palladium Schrauben mit 24-karätiger Goldbeschichtung kann einer Schraubenlockerung wirksam vor-gebeugt werden.","Ceramic implant abutments provide improved esthetics, however there are concerns regarding their functional reliability. The aim of the study is to compare metal-reinforced zirconia and pure alumina abutments regarding their outcome after chewing simulation and static loading. <br>Forty-eight standard diameter implants with an external hexagon were divided into three groups of 16 implants each. Group A titanium-reinforced zirconia abutments (ZiReal®, 3i), group B abutments were pure alumina (Ceradapt®, Nobel Biocare), and the control group were conventional titanium abutments (GingiHue®, 3i). All abutments were connected to the implants using gold-palladium screws with a 24-carat gold coating. The metal crowns were adhesively luted to the abutments and exposed to 1.2 million cycles in a computer-controlled chewing simulator. Surviving specimens were subsequently loaded until fracture in a static testing device. Fracture loads and fracture patterns were recorded and statistically analyzed. <br>All specimens but one of group B survived chewing simulation. No screw loosing occurred. The mean fracture loads (± standard deviations) were as follows: Group A 294 N (±53), group B 239 N (±83), and control group 324 N (±85). The smaller fracture loads in group B were statistically significant (p&#61603;0.05). The use of pure alumina abutments (Ceradapt®) resulted in more catastrophic failures. <br>Titanium-reinforced zirconia abutments perform similar to titanium abutments, and can be recommended as an esthetic alternative for the restoration of single implants in the anterior region. All-ceramic abutments made of alumina yield less favorable properties. The use of a gold-coated gold-palladium screw can efficiently prevent screw loosening."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Überlebensrate, Frakturfestigkeit und Frakturmodus von keramischen Implantatpfosten nach Kausimulation","Fracture strength and mode of failure of all-ceramic implant abutments. 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Alle Pfosten wurden mit Hilfe von Gold-Palladium Schrauben mit 24-karätiger Goldbeschichtung befestigt, mit adhä-siv zementierten Vollgusskronen versorgt und in einem computergesteuerten Kausimulator 1.2 Mio. Kauzyklen ausgesetzt. Die überlebenden Prüfkörper wurden anschließend in einer Universalprüfmaschine bis zum Bruch belastet und die Frakturmodus wurden analysiert. <br>Alle Prüfkörper bis auf einen der Gruppe B überlebten die Kausimulation. Bei keinem der Prüfkörper wurde eine Schraubenlockerung beobachtet. Die Mittelwerte der Bruchlasten (± Standardabweichungen) waren wie folgt: Gruppe A 294 N (±53), Gruppe B 239 N (±83) und Kontrollgruppe 324 N (±85). Die kleineren Bruchlasten in Gruppe B waren statistisch signifi-kant (p&#61603;0.05). Die Verwendung von Al2O3-Pfosten resultierte in einer größeren Anzahl ka-tastrophaler Brüche. <br>Implantatpfosten aus ZrO2-Keramik mit Titanbasis sind eine gleichwertige Alternative zu Me-tallpfosten bei der Versorgung von Einzelzahnimplantaten im Frontzahnbereich. Vollkerami-sche Pfosten aus Al2O3 eignen sich weniger gut. Durch den Einsatz von Gold-Palladium Schrauben mit 24-karätiger Goldbeschichtung kann einer Schraubenlockerung wirksam vor-gebeugt werden.","Ceramic implant abutments provide improved esthetics, however there are concerns regarding their functional reliability. The aim of the study is to compare metal-reinforced zirconia and pure alumina abutments regarding their outcome after chewing simulation and static loading. <br>Forty-eight standard diameter implants with an external hexagon were divided into three groups of 16 implants each. Group A titanium-reinforced zirconia abutments (ZiReal®, 3i), group B abutments were pure alumina (Ceradapt®, Nobel Biocare), and the control group were conventional titanium abutments (GingiHue®, 3i). All abutments were connected to the implants using gold-palladium screws with a 24-carat gold coating. The metal crowns were adhesively luted to the abutments and exposed to 1.2 million cycles in a computer-controlled chewing simulator. Surviving specimens were subsequently loaded until fracture in a static testing device. Fracture loads and fracture patterns were recorded and statistically analyzed. <br>All specimens but one of group B survived chewing simulation. No screw loosing occurred. The mean fracture loads (± standard deviations) were as follows: Group A 294 N (±53), group B 239 N (±83), and control group 324 N (±85). The smaller fracture loads in group B were statistically significant (p&#61603;0.05). 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