Abstract
dc:description.abstractIn der vorliegenden Arbeit wurde untersucht, ob das Präzisionsgussverfahren mit verlorenem Modell und verlorener Form zur Herstellung von Mikroteilen eingesetzt und zu einem Mikrogussverfahren weiterentwickelt werden kann. Als verlorene Modelle kamen Mikroteile aus Kunststoff zum Einsatz, die mittels Mikrospritzgießen mit mikrozerspanend strukturierten Formeinsätzen und LIGA-Formeinsätzen gefertigt wurden. Beispiele sind Mikroturbinengehäuse und gestufte Zahnräder. Die Materialpalette für Mikroteile aus Metall wurde auf mehrkomponentige Legierungen, basierend auf den Systemen Cu-Al-Ni-Fe, Ag-Cu, Ag-Pd-Cu und Au-Ag-Cu erweitert, wobei Gussteile mit minimalen Querschnitten von <br>50 µm realisiert wurden. Zur Bestimmung der Mikrogießbarkeit wurden Prüfkörper entwickelt, mittels derer für die verschiedenen Gusslegierungen die Eigenschaften Formfüllung, Abformgenauigkeit, mechanische Eigenschaften und Oberflächenqualität ermittelt sowie die Gussgefüge charakterisiert wurden. Im Rahmen grundlegender Experimente zum Einfluss des Formmaterials auf die Rauheit der Gussoberfläche wurde gezeigt, dass auf gießtechnischem Wege deutlich niedrigere Oberflächenrauheiten erzielt werden können als mit konventionellen Präzisionsgussverfahren.
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Wöllmer, Heinz
Subjects
dc:subject × 6Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- https://freidok.uni-freiburg.de/data/128
- OAI identifier oai:identifier
- oai:freidok.uni-freiburg.de:128