{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:1270"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:1270","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Auf der Suche \"nach dem entschwebten Land der Griechen\" : der Maler und Graphiker Ludwig von Hofmann ; ein Überblick über sein Oeuvre mit besonderem Schwerpunkt auf Zeichnungen und Druckgraphik","abstract":"Im Zentrum dieser Arbeit stehen insbesondere Ludwig von Hofmanns zeichnerische und druckgraphische Werke aus den Jahren 1883--1945, die sowohl durch ihre große Anzahl als auch durch ihre qualitative und inhaltliche Vielfalt einen repräsentativen Gesamtüberblick über Hofmanns Oeuvre erlauben. Ausgangspunkt ist nach einer kurzen Vorstellung von Hofmanns ersten künstlerischen Versuchen die Aufarbeitung der frühesten Einflüsse aus seiner Ausbildungszeit an den Kunstakademien in Dresden und Karlsruhe von 1883--1887. Seine künstlerische Entwicklung nachhaltig prägende Eindrücke sammelte er 1889/90 an der Académie Julian in Paris. In Paris studierte er u. a. Werke von Puvis de Chavannes. 1892 schloß sich Hofmann in Berlin der Künstlervereinigung der Elf, 1897 der Berliner Sezession an. Es fanden hier bspw. Begegnungen mit Lovis Corinth und Edvard Munch statt, deren Auswirkungen untersucht werden. Nicht weniger fruchtbar als seine Berliner Jahre waren für Hofmann seine zahlreichen Reisen nach Italien, die er im nachhinein, neben dem Werk des Malers Hans von Marées und seiner Fahrt nach Griechenland mit dem Schriftsteller Gerhart Hauptmann 1907, als wichtigste Anregungen für die eigene künstlerische Entwicklung einschätzte. 1903 manifestierte sich die öffentliche Anerkennung Hofmanns durch seine Berufung als Dozent an die Kunstschule in Weimar, einem kulturellen Zentrum mit der Kunstgewerbeschule unter Henry van de Velde und den Museen unter Harry Graf Kessler. Kesslers international ausgerichtete Ausstellungstätigkeit brachte Hofmann u. a. die Bekanntschaft seines französischen Malerkollegen Maurice Denis ein. 1916 wurde Hofmann Lehrer für Monumentalmalerei an der Dresdener Kunstakademie. Vom Kriegsgeschehen emotional und künstlerisch berührt, erweiterte Hofmann sein künstlerisches Spektrum um tragische Motive wie Tantalos und Sisyphos, und stilistische Ausdrucksmittel des Expressionismus. Zu einem letzten Schwerpunkt des Spätwerks wurden schließlich Landschaftsdarstellungen.","abstract_html":"Im Zentrum dieser Arbeit stehen insbesondere Ludwig von Hofmanns zeichnerische und druckgraphische Werke aus den Jahren 1883--1945, die sowohl durch ihre große Anzahl als auch durch ihre qualitative und inhaltliche Vielfalt einen repräsentativen Gesamtüberblick über Hofmanns Oeuvre erlauben. Ausgangspunkt ist nach einer kurzen Vorstellung von Hofmanns ersten künstlerischen Versuchen die Aufarbeitung der frühesten Einflüsse aus seiner Ausbildungszeit an den Kunstakademien in Dresden und Karlsruhe von 1883--1887. Seine künstlerische Entwicklung nachhaltig prägende Eindrücke sammelte er 1889/90 an der Académie Julian in Paris. In Paris studierte er u. a. 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Nicht weniger fruchtbar als seine Berliner Jahre waren für Hofmann seine zahlreichen Reisen nach Italien, die er im nachhinein, neben dem Werk des Malers Hans von Marées und seiner Fahrt nach Griechenland mit dem Schriftsteller Gerhart Hauptmann 1907, als wichtigste Anregungen für die eigene künstlerische Entwicklung einschätzte. 1903 manifestierte sich die öffentliche Anerkennung Hofmanns durch seine Berufung als Dozent an die Kunstschule in Weimar, einem kulturellen Zentrum mit der Kunstgewerbeschule unter Henry van de Velde und den Museen unter Harry Graf Kessler. Kesslers international ausgerichtete Ausstellungstätigkeit brachte Hofmann u. a. die Bekanntschaft seines französischen Malerkollegen Maurice Denis ein. 1916 wurde Hofmann Lehrer für Monumentalmalerei an der Dresdener Kunstakademie. Vom Kriegsgeschehen emotional und künstlerisch berührt, erweiterte Hofmann sein künstlerisches Spektrum um tragische Motive wie Tantalos und Sisyphos, und stilistische Ausdrucksmittel des Expressionismus. Zu einem letzten Schwerpunkt des Spätwerks wurden schließlich Landschaftsdarstellungen.","Ludwig von Hofmann's drawings and prints from 1883 to 1945 are in the center of this thesis. The large number of works as well as their qualitative and thematic diversity allow an representative overview of Hofmann's Oeuvre. After a brief introduction to Hofmann's first artistic attempts the starting point will be the critical incorporation of his earliest influences during his training at the academies of Dresden and Karlsruhe from 1883 to 1887. His impressions at the Académie Julian in Paris from 1889 to 1890 left a lasting mark on his artistic development. Among other things he studied works by Puvis de Chavannes. 1892 Hofmann became a member of the \"Künstlervereinigung der Elf\", 1897 he joined the \"Berlin Secession\". In Berlin he became acquainted with Lovis Corinth and Edvard Munch, merely two examples for the numerous encounters with other artists. His frequent travels to Italy soon proved to be no less fruitful than his Berlin years. In retrospect Hofmann considered these travels as the most important inspiration for his own artistic development apart from the German painter Hans von Marées and his voyage to Greece together with the German writer Gerhart Hauptmann in 1907. In 1903 Hofmann's public appreciation was underlined by his appointment to a professorship at the Kunstschule in Weimar. Weimar then was a cultural center with its school of arts and crafts directed by Henry van de Velde and the museums under the responsibility of Harry Count Kessler. Kessler also introduced the French painter Maurice Denis to Hofmann. In 1916 Hofmann was appointed to the chair of monumental painting at the Dresden Academy of Arts. The First World War influenced Hofmann emotionally and artistically. He widened his artistic range with tragic motives such as Tantalus and Sisyphus, and with stylistic means of expression taken from Expressionism. 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Nicht weniger fruchtbar als seine Berliner Jahre waren für Hofmann seine zahlreichen Reisen nach Italien, die er im nachhinein, neben dem Werk des Malers Hans von Marées und seiner Fahrt nach Griechenland mit dem Schriftsteller Gerhart Hauptmann 1907, als wichtigste Anregungen für die eigene künstlerische Entwicklung einschätzte. 1903 manifestierte sich die öffentliche Anerkennung Hofmanns durch seine Berufung als Dozent an die Kunstschule in Weimar, einem kulturellen Zentrum mit der Kunstgewerbeschule unter Henry van de Velde und den Museen unter Harry Graf Kessler. Kesslers international ausgerichtete Ausstellungstätigkeit brachte Hofmann u. a. die Bekanntschaft seines französischen Malerkollegen Maurice Denis ein. 1916 wurde Hofmann Lehrer für Monumentalmalerei an der Dresdener Kunstakademie. 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