{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:1243"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:1243","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Subjektive Krankheitskonzepte von Patienten mit somatoformen Symptomen und ihre Veränderung im Rahmen der hausärztlichen Behandlung","abstract":"Patienten mit somatoformen Symptomen gelten häufig bei ihren behandelnden Hausärzten als schwierig, frustrierend und zeitraubend. Dazu trägt wesentlich eine Meinung bei, nach der diese Patienten hartnäckig an einer Weigerung festhalten, andere als organische Ursachen ihrer Beschwerden anzunehmen. <br>Die vorliegende Untersuchung fokussiert die subjektiven Krankheitskonzepte dieser Patienten in der Primärversorgung. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche Vorstellungen betroffene Patienten von de Ursachen ihrer Beschwerden haben und ob es Zusammenhänge zwischen diesen Krankheitskonzepten und der Symptomatik gibt. Darüber hinaus wird untersucht, welchen Verlauf die Krankheitskonzepte während der hausärztlichen Behandlung haben. Eine Behandlung im Rahmen der Psychosomatischen Grundversorgung wird verglichen mit spezifischen psychosozialen Interventionen. Schließlich wird gezeigt, ob das Krankheitskonzept einen Einfluss auf das Behandlungsergebnis hat. <br>Dabei bestätigen sich vorhergehende Untersuchungen, nach denen Patienten mit somatoformen Störungen ein differenziertes Krankheitskonzept haben, das somatische wie psychosoziale Ursachen zulässt. In der vorliegenden Untersuchung anhand eines Fragebogens ergibt sich sogar das Bild einer überwiegenden psychosozialen Ursachenzuschreibung. Dabei korreliert jedoch eine stärkere Symptomatik mit einem verstärkten organischen Krankheitskonzept. <br>Die hausärztliche Behandlung im Rahmen der Psychosomatischen Grundversorgung konnte ebenso wenig wie darüber hinaus gehende, manualgestützte psychosoziale Interventionen das Krankheitskonzept modifizieren. Jedoch zeigte sich das Behandlungsergebnis (d.h. der Verlauf der Symptomatik) unabhängig von Ausprägung und Verlauf der Ursachenvorstellungen. <br>Diese Ergebnisse können einen Beitrag leisten zum besseren Management von Patienten mit somatoformen Symptomen. Die Ergebnisse machen bescheiden, was die Erfolge für gezielte Interventionen im Rahmen der psychosomatischen Grundversorgung durch Hausärzte betrifft. Sie ermutigen jedoch zu einem offenen Dialog zwischen Arzt und Patient, der eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und Führung des Patienten ermöglicht.","abstract_html":"Patienten mit somatoformen Symptomen gelten häufig bei ihren behandelnden Hausärzten als schwierig, frustrierend und zeitraubend. Dazu trägt wesentlich eine Meinung bei, nach der diese Patienten hartnäckig an einer Weigerung festhalten, andere als organische Ursachen ihrer Beschwerden anzunehmen. &lt;br&gt;Die vorliegende Untersuchung fokussiert die subjektiven Krankheitskonzepte dieser Patienten in der Primärversorgung. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche Vorstellungen betroffene Patienten von de Ursachen ihrer Beschwerden haben und ob es Zusammenhänge zwischen diesen Krankheitskonzepten und der Symptomatik gibt. Darüber hinaus wird untersucht, welchen Verlauf die Krankheitskonzepte während der hausärztlichen Behandlung haben. 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Patient's causal conceptions of complaints are investigated. It is showed up whether there are relationships between these concepts and the symptomatology. The time-course of these models during the primary care treatment is observed. A basic primary psychosomatic care approach is compared with more specific psychosocial interventions. <br>Preceding investigations are confirmed, according which patients with somatoform disorders have a differentiated illness concept, which permits somatic like psychosocial causes. The presented investigation, basing on a questionnaire, even shows a predominant psychosocial attribution. However a stronger symptomatology correlates with a stronger organic illness concept. <br>Basic primary psychosomatic care couldn't modify the illness models just as few than manual-supported psychosocial interventions. However the treatment outcome (i.e. the time-course of the symptomatology) is showed up to be independent of structure and time-course of these patient conceptions. <br>These results could make a contribution to a better management of patients with somatoform symptoms. They make modest, what concerns successes for purposeful interventions in the context of the psychosomatic basic care by family doctors. They encourage however to an open dialogue between physician and patient, which make possible a trusting co-operation and guidance of the patient."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Subjektive Krankheitskonzepte von Patienten mit somatoformen Symptomen und ihre Veränderung im Rahmen der hausärztlichen Behandlung","Subjective illness concepts of patients with Somatoform Symptoms and their modification through primary care treatment"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Fritzsche, Kurt"],"dc:creator":["Ney, Michael"],"dc:description.abstract":["Patienten mit somatoformen Symptomen gelten häufig bei ihren behandelnden Hausärzten als schwierig, frustrierend und zeitraubend. 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