{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:122"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:122","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Die Rolle von Kalium- und nichtselektiven Kationenkanälen der Kolonkrypte der Ratte bei Zellschrumpfung","abstract":"In Untersuchungen mit der Saugelektrodentechnik sind an kultivierten M1-Zellen des kortikalen Sammelrohrs eine nichtselektive Kationenleitfähigkeit bzw. Einzelkanäle beobachtet worden, die bei Erhöhung der extrazellulären Osmolorität aktiviert wurden. An Kolonkryptzellen der Ratte sind nichtselektive Kationenkanäle mit vergleichberer Leitfähigkeit nachgewiesen worden. Sie konnten nur in exzidierten Ableitungen, nicht aber an der intakten Zelle aufgezeichnet werden und benötigten zur Aktivierung sehr hohe Ca2+- und niedrige ATP- und ADP-Konzentrationen auf der zytosolischen Seite. In der vorliegenden Arbeit ist untersucht worden, ob diese Kanäle während Zellschrumpfung aktiviert werden.<br>Durch Zugabe von Mannit wurde die Osmolarität der extrazellulären Badlösung von 290 um 50 bzw. 100 mosm/l erhöht. <br>In den Ganzzellableitungen zeigten die Zellen unter hypertoner Badlösung eine signifikante Depolarisation, die mit einer Abnahme der Ganzzelleitfähigkeit einherging. In Einzelkanalableitungen an der Zelle sahen wir Kaliumkanäle mit einer Einzelkanalleitfähigkeit von 16 pS. Unter hypertonen Umgebungsbedingungen nahm ihre Offenwahrscheinlichkeit (nPo) deutlich ab. Nichtselektive Kationenkanäle waren in diesen Aufzeichnungen nicht auszumachen. <br>Aus früheren Untersuchungen war bekannt, daß diese Kaliumkanäle sehr empfindlich über die zytosolische Ca2+-Aktivität reguliert werden. Mit der Fluoreszenzmethode (Fura II) konnten wir unter hypertoner Badlösung eine Abnahme der intrazellulären Ca2+-Aktivität beobachten. <br>Die Zellen der Kolonkrypte reagieren auf Schrumpfung mit einer Einschränkung ihres K+-Ausstroms, nicht aber mit der Aufnahme von Kationen über nichtselektive Kanäle.","abstract_html":"In Untersuchungen mit der Saugelektrodentechnik sind an kultivierten M1-Zellen des kortikalen Sammelrohrs eine nichtselektive Kationenleitfähigkeit bzw. Einzelkanäle beobachtet worden, die bei Erhöhung der extrazellulären Osmolorität aktiviert wurden. An Kolonkryptzellen der Ratte sind nichtselektive Kationenkanäle mit vergleichberer Leitfähigkeit nachgewiesen worden. Sie konnten nur in exzidierten Ableitungen, nicht aber an der intakten Zelle aufgezeichnet werden und benötigten zur Aktivierung sehr hohe Ca2+- und niedrige ATP- und ADP-Konzentrationen auf der zytosolischen Seite. In der vorliegenden Arbeit ist untersucht worden, ob diese Kanäle während Zellschrumpfung aktiviert werden.&lt;br&gt;Durch Zugabe von Mannit wurde die Osmolarität der extrazellulären Badlösung von 290 um 50 bzw. 100 mosm/l erhöht. &lt;br&gt;In den Ganzzellableitungen zeigten die Zellen unter hypertoner Badlösung eine signifikante Depolarisation, die mit einer Abnahme der Ganzzelleitfähigkeit einherging. In Einzelkanalableitungen an der Zelle sahen wir Kaliumkanäle mit einer Einzelkanalleitfähigkeit von 16 pS. Unter hypertonen Umgebungsbedingungen nahm ihre Offenwahrscheinlichkeit (nPo) deutlich ab. 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Unter hypertonen Umgebungsbedingungen nahm ihre Offenwahrscheinlichkeit (nPo) deutlich ab. Nichtselektive Kationenkanäle waren in diesen Aufzeichnungen nicht auszumachen. <br>Aus früheren Untersuchungen war bekannt, daß diese Kaliumkanäle sehr empfindlich über die zytosolische Ca2+-Aktivität reguliert werden. Mit der Fluoreszenzmethode (Fura II) konnten wir unter hypertoner Badlösung eine Abnahme der intrazellulären Ca2+-Aktivität beobachten. <br>Die Zellen der Kolonkrypte reagieren auf Schrumpfung mit einer Einschränkung ihres K+-Ausstroms, nicht aber mit der Aufnahme von Kationen über nichtselektive Kanäle.","It has previously been shown in studies of a renal epithelial cell line that non-selective cation channels are activated by exposure to hypertonic solution. We also found such channels in excised patches of colonic crypt cells. They require high Ca2+ activities on the cytosolic side and a low ATP and ADP concentration for their activation and have not been recorded from cell-attached patches of colonic crypts. This study examines whether this type of channel is activated by hypertonic cell shrinkage.<br>Bath osmolality was increased from 290 mosm/l by adding 50 or 100 mosm/l of mannitol. We used the patch-clamp technique to examine the basolateral membran of rat colonic crypts. <br>In whole-cell recordings we found that addition of mannitol depolarized these cells significantly and reduced the whole-cell conductance. In cell-attached patches K+ channels with a single-channel conductance of 16 pS were found. Under hypertonic bath solution the activity of these channels was reduced. No non-selctive cation channel was apparent in any of these records. <br>Previously we have shown that the 16 pS-K+ channel is controlled by cytosolic Ca2+. Therefore we mesaured cytosolic Ca2+ by the fura-2 method and found that hypertonic solution reduced cytosolic Ca2+ significantly. <br>These data indicate that exposure of rat colonic crypts to hypertonic solution does not activate non-selective cation channels. Cytosolic Ca2+ falls in hypertonic solution leading to a reduction in the value of K+ channel n*Po, a reduced whole-cell conductance and depolarization of crypt cells. <br>These processes probably assist volume regulation inasmuch as they reduce KCl losses from the cell."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Die Rolle von Kalium- und nichtselektiven Kationenkanälen der Kolonkrypte der Ratte bei Zellschrumpfung","The role of potassium and non-selective cation channels in rat colonic crypts exposed to hypertonic media"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Greger, Rainer F"],"dc:creator":["Weyand, Birgit"],"dc:description.abstract":["In Untersuchungen mit der Saugelektrodentechnik sind an kultivierten M1-Zellen des kortikalen Sammelrohrs eine nichtselektive Kationenleitfähigkeit bzw. Einzelkanäle beobachtet worden, die bei Erhöhung der extrazellulären Osmolorität aktiviert wurden. 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