{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:116"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:116","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Untersuchungen von Struktur-Eigenschafts-Beziehungen bei Trihalogenometallaten AMX3 von Germanium(II), Zinn(II) und Blei(II)","abstract":"Die Dissertation beschäftigt sich mit dem Aufbau, den <br>Bindungsverhältnissen und den physikalischen Eigenschaften von <br>kristallinen Trihalogenometallaten AMX3 mit den zweiwertigen Kationen M <br>= Ge(II), Sn(II) und Pb(II) sowie großen monovalenten Gegenkationen (A = <br>Cs+, [(CH3)4-xNHx]+), um zu Aussagen über elektronische und sterische <br>Einflüsse auf die Strukturen und über Struktur-Eigenschafts-Beziehungen <br>zu gelangen. Bei den Kristallstrukturen der Verbindungen mit den <br>[d10][s2]-Kationen von Ge, Sn und Pb werden Varianten verschiedener <br>Aristotypen gefunden, die jeweils oktaedrische [MX6]-Gruppen enthalten. <br>Durch die stereochemische Aktivität des nichtbindenden Elektronenpaars <br>werden die Strukturen in charakteristischer Weise verzerrt. Soweit die <br>Strukturparameter nicht bereits genau bekannt waren, wurden <br>Röntgenstrukturanalysen mit Einkristallen durchgeführt, wobei Probleme <br>mit Pseudosymmetrien, Zwillingsbildung und Lagefehlordnungen auftraten. <br>Zur Lösung wurden durch Auswertung von Gruppe-Untergruppe-Beziehungen <br>Strukturmodelle abgeleitet, die unter Verwendung von Zwillings- bzw. <br>Drillingsmodellen verfeinert werden konnten. Mit den Strukturdaten <br>wurden Berechnungen von Bindungsvalenzen durchgeführt und <br>Strukturfelddiagramme konstruiert, aus denen die Einflüsse <br>strukturbestimmender Faktoren erkennbar werden, neben Polaritäten der <br>M-X-Bindungen insbesondere der Platzanspruch des Elektronenpaars und der <br>Gegenkationen. Bei den experimentellen Arbeiten wurde die (FTIR- und <br>Raman-)Schwingungsspektroskopie eingesetzt, um zusätzliche Informationen <br>über die Verzerrungen der [MX3]-Gerüste zu erhalten. Als Grundlage für <br>Berechnungen zur Spektrensimulation dienten zu Vergleichszwecken weitere <br>Trihalogenometallate mit M = Cd(II), Ni(II), bei denen nichtbindende <br>Elektronenpaare fehlen. Die Impedanzspektroskopie wurde neben der <br>Charakterisierung von Phasentransformationen zur Bestimmung d. <br>elektrischen Eigenschaften sowie der Aktivierungsenergien eingesetzt","abstract_html":"Die Dissertation beschäftigt sich mit dem Aufbau, den &lt;br&gt;Bindungsverhältnissen und den physikalischen Eigenschaften von &lt;br&gt;kristallinen Trihalogenometallaten AMX3 mit den zweiwertigen Kationen M &lt;br&gt;= Ge(II), Sn(II) und Pb(II) sowie großen monovalenten Gegenkationen (A = &lt;br&gt;Cs+, [(CH3)4-xNHx]+), um zu Aussagen über elektronische und sterische &lt;br&gt;Einflüsse auf die Strukturen und über Struktur-Eigenschafts-Beziehungen &lt;br&gt;zu gelangen. 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