{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:109"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:109","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Biotechnologische Aspekte der Inselisolation für die Insel-Transplantation - Entwicklung und Evaluation eines Standardprotokolls für die Inselisolation","abstract":"Die Weiterentwicklung der Digestionsmethode beruht auf biophysikalischen Überlegungen bezüglich Applikation des Enzyms und der Verdautemperatur, auf biochemischen Überlegungen bezüglich der Wahl des Distensions- und Digestionspuffers und dessen Ionenstärke sowie und auf der Entwicklung geeigneter Apparaturen und Verfahren für die Isolierung großer Mengen von Inseln. Kaltischämiezeiten und Kaltspeicherlösungen verändern die Eigenschaften des Organs und beeinflussen somit die Ergebnisse von enzymatischen Hydrolysen mit Kollagenase, die im Inneren der Drüse wirken soll und hier oftmals nicht auf geeignete Bedingungen für den Verdau trifft: Kaltspeicherlösungen, Proteinasen des Pankreas und der Kollagenasen wurden bislang als negative Einflußgrößen identifiziert. <br>Obschon bekannt ist, daß Kollagenasen ein Wirkoptimum bei pH-Werten im Bereich 7,6 - 8,0 haben, beschreibt bislang keine Studie den Einfluß des pH-Wertes im Drüsenparenchym auf das Isolationsergebnis hinsichtlich Ausbeute und Größenverteilung. Eigene Untersuchungen haben gezeigt, daß der pH-Wert von Spenderpankreata, die unser Labor nach mehreren Stunden Kaltischämie in UW-Lösung erreichten, weit außerhalb des physiologischen Bereichs unterhalb eines Wertes von 7,0 lagen. Diese Studie widmet sich daher folgenden Fragestellungen: 1.Zunächst der Erarbeitung eines geeigneten Isolationsprotokolls zur Gewin-nung vitaler Inseln aus humanen Spenderorganen. <br>2.In einem zweiten Schritt soll evaluiert werden, ob den negativen Einflüssen, die sich durch den reduzierten pH-Wert des Drüsenparenchyms ergeben, mit einer gezielten Modifikation des Basisprotokolls hinsichtlich Distension und Zusammensetzung des Digestionspuffers begegnet werden kann, um so die Ausbeute und die Qualität des Digestates zu steigern. 3. Darüber hinaus soll der Versuch unternommen werden, die isolierten Inseln mit einer Dichtegradientenzentrifugation zu reinigen.","abstract_html":"Die Weiterentwicklung der Digestionsmethode beruht auf biophysikalischen Überlegungen bezüglich Applikation des Enzyms und der Verdautemperatur, auf biochemischen Überlegungen bezüglich der Wahl des Distensions- und Digestionspuffers und dessen Ionenstärke sowie und auf der Entwicklung geeigneter Apparaturen und Verfahren für die Isolierung großer Mengen von Inseln. 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