{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:1079"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:1079","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Die Aussagekraft der bronchoskopisch gewonnenen Lungenzytologie bei der Malignomsuche","abstract":"• Im Zeitraum vom 01.01.1996 bis zum 31.12.2000 wurden am Pathologischen Institut der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg die bronchoskopisch gewonnenen Proben von 1015 Pat., die unter der Verdachtsdiagnose einer malignen Erkrankung endoskopiert worden waren, zytologisch untersucht. <br>Bei 838 dieser Patienten konnte ein Bronchialkarzinom histologisch gesichert werden. <br> <br>• Die Sensitivität der kombinierten (histo-/zytologischen) bronchoskopischen Diagnostik lag hierbei bei 0,87. <br>Dabei erzielte die transbronchiale Zangenbiopsie eine Sensitivität von 0,78, <br>die bronchoskopisch gewonnene Lungenzytologie eine Sensitivität von <br>0,63. <br>Bei 69 Patienten (8%) gelang der Tumornachweis ausschließlich durch die <br>Bronchialzytologie. <br> <br>• Die geringste diagnostische Sensitivität weist die kombinierte bronchoskopische Diagnostik bei den Adenokarzinomen auf. Hier konnte die kombinierte bronchoskopische Diagnostik wegen ihrer meist peripheren Lage lediglich eine Sensitivität von 0,76 erzielen. <br> <br>• In der zytologischen Befundkategorie „mit malignen Tumorzellen“ fanden sich keine falsch positiven Befunde. <br>In der zytologischen Befundkategorie „Verdacht auf Tumorzellen“ lag die Rate der falsch positiven Befunde bei etwa 3 Prozent. <br>Werden die beiden Befundkategorien mit Nachweis von atypischen Zellen zusammengenommen, so muss mit einer Rate von falsch positiven Befunden von nur etwa einem Prozent gerechnet werden. <br> <br>• Die endobronchiale Zangenbiopsie und die Bronchialzytologie sind Verfahren die sich in der endoskopischen Diagnostik von Bronchialkarzinomen ergänzen.","abstract_html":"• Im Zeitraum vom 01.01.1996 bis zum 31.12.2000 wurden am Pathologischen Institut der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg die bronchoskopisch gewonnenen Proben von 1015 Pat., die unter der Verdachtsdiagnose einer malignen Erkrankung endoskopiert worden waren, zytologisch untersucht. &lt;br&gt;Bei 838 dieser Patienten konnte ein Bronchialkarzinom histologisch gesichert werden. &lt;br&gt; &lt;br&gt;• Die Sensitivität der kombinierten (histo-/zytologischen) bronchoskopischen Diagnostik lag hierbei bei 0,87. &lt;br&gt;Dabei erzielte die transbronchiale Zangenbiopsie eine Sensitivität von 0,78, &lt;br&gt;die bronchoskopisch gewonnene Lungenzytologie eine Sensitivität von &lt;br&gt;0,63. &lt;br&gt;Bei 69 Patienten (8%) gelang der Tumornachweis ausschließlich durch die &lt;br&gt;Bronchialzytologie. &lt;br&gt; &lt;br&gt;• Die geringste diagnostische Sensitivität weist die kombinierte bronchoskopische Diagnostik bei den Adenokarzinomen auf. 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This study compares the yield and concordance findings from the two diacnostic modalities. <br> <br>Methods: Retrospective and performed on 829 lung cancer patients. All of them were investigatet by bronchoscopy. Cytological- and forceps biopsy- samples were taken from each patient. <br> <br>Results: In 649 cases the forceps biopsy led to the final diagnosis (sensitivity 0,78). 180 cases needed different, more invasive diagnostic methods (lung-resection/ biopsy of filiae/ autopsy) to lead to the final diagnosis. 525 cytological samples were interpreted positive for malignancy (sensitivity 0,63) In this group there were only 5 cases ( < 1%) with a difference in the final diagnosis of a malignancy. In 69 cases (8 %) of this group forceps biopsy couldn`t proof the malignancy. A combination of both techniques shows a sensitivity of 0,87. <br> <br>Conclusions: We conclude that brush cytology an forceps biopsy are both valuable tools in the bronchoscopic diagnosis of lung cancer. Both techniques play a complementary role and should be used in every bronchoscopy to enhance the number of detected early lung cancers."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["unknown"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Die Aussagekraft der bronchoskopisch gewonnenen Lungenzytologie bei der Malignomsuche","Comparison of the sensitivity of brush cytology and forceps biopsy in the bronchoscopic diagnosis of lung cancer"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Freudenberg, Nikolaus"],"dc:creator":["Osche, Stefan"],"dc:description.abstract":["• Im Zeitraum vom 01.01.1996 bis zum 31.12.2000 wurden am Pathologischen Institut der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg die bronchoskopisch gewonnenen Proben von 1015 Pat., die unter der Verdachtsdiagnose einer malignen Erkrankung endoskopiert worden waren, zytologisch untersucht. <br>Bei 838 dieser Patienten konnte ein Bronchialkarzinom histologisch gesichert werden. <br> <br>• Die Sensitivität der kombinierten (histo-/zytologischen) bronchoskopischen Diagnostik lag hierbei bei 0,87. <br>Dabei erzielte die transbronchiale Zangenbiopsie eine Sensitivität von 0,78, <br>die bronchoskopisch gewonnene Lungenzytologie eine Sensitivität von <br>0,63. <br>Bei 69 Patienten (8%) gelang der Tumornachweis ausschließlich durch die <br>Bronchialzytologie. <br> <br>• Die geringste diagnostische Sensitivität weist die kombinierte bronchoskopische Diagnostik bei den Adenokarzinomen auf. 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