{"id":{"repo_id":"freiburg-diss","oai_identifier":"oai:freidok.uni-freiburg.de:1049"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/freiburg-diss/oai:freidok.uni-freiburg.de:1049","repository":{"repo_id":"freiburg-diss","name":"University of Freiburg","base_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php"},"display":{"title":"Lokalisation des antiviralen Mx1 Proteins und seiner assoziierten Proteinkinase in nukleären Einschlusskörperchen","abstract":"Mx Proteine gehören zur Gruppe der Interferon-induzierten, großen GTPasen, die teilweise antivirale Aktivität zeigen. Das murine Mx1-Protein wird im Rahmen viraler Infektionen exprimiert und akkumuliert zu großen, subnukleären Granula. Es besitzt antivirale Aktivität gegen Viren der Gruppe der Orthomyxoviridae, wie z. B. Influenzaviren, die im Zellkern replizieren. Der Wirkmechanismus von Mx1 ist dabei erst ansatzweise geklärt. Verschiedene Untersuchungen deuten darauf hin, dass zelluläre Faktoren für die antivirale Aktivität des Mx1-Proteins wichtig sind. Mittels des Hefe-Zweihybridsystems konnten in der Arbeitsgruppe von Prof. Haller Proteine identifiziert werden, die als Interaktionspartner von Mx1 in Frage kommen. Es handelt sich dabei vorwiegend um nukleäre Proteine, darunter Komponenten des SUMO-1-Systems und der sogenannten PML Nuclear Bodies (PML NBs). <br>Im Rahmen der vorliegenden Dissertation konnte durch konfokale Mikroskopie eine enge morphologische Assoziation von Mx1 zu den Proteinen der PML NBs und des SUMO-1-Systems gezeigt werden. Diese morphologischen Befunde lassen einen funktionellen Zusammenhang zwischen Mx1, den PML NBs und den Proteinen des SUMO-1-Systems vermuten. Ein besonders interessantes Mx1-Partnerprotein aus den Hefe-Zweihybrid-Versuchen ist die „Mx-interagierende Serin-/Threoninkinase“ PKM, da es sich um die einzige bislang bekannte Kinase in den PML NBs handelt. Durch verschiedene Experimente konnte die Wechselwirkungen zwischen PKM und Mx1 weiter charakterisiert werden und über gezielte Mutagenese gelang es, Domänen von PKM einzugrenzen, die für ihre Lokalisation und Interaktionen mit Mx1 und den PML NBs verantwortlich sind. <br>Insgesamt konnte gezeigt werden, dass insbesondere die Proteine der PML NBs in enger morphologischer und vermutlich auch funktioneller Beziehung zu Mx1 stehen. Zudem lassen die vorliegenden Daten vermuten, dass die Mx1 assoziierte Kinase PKM direkten regulatorischen Einfluss auf die PML NBs ausübt.","abstract_html":"Mx Proteine gehören zur Gruppe der Interferon-induzierten, großen GTPasen, die teilweise antivirale Aktivität zeigen. Das murine Mx1-Protein wird im Rahmen viraler Infektionen exprimiert und akkumuliert zu großen, subnukleären Granula. Es besitzt antivirale Aktivität gegen Viren der Gruppe der Orthomyxoviridae, wie z. B. Influenzaviren, die im Zellkern replizieren. Der Wirkmechanismus von Mx1 ist dabei erst ansatzweise geklärt. Verschiedene Untersuchungen deuten darauf hin, dass zelluläre Faktoren für die antivirale Aktivität des Mx1-Proteins wichtig sind. Mittels des Hefe-Zweihybridsystems konnten in der Arbeitsgruppe von Prof. Haller Proteine identifiziert werden, die als Interaktionspartner von Mx1 in Frage kommen. Es handelt sich dabei vorwiegend um nukleäre Proteine, darunter Komponenten des SUMO-1-Systems und der sogenannten PML Nuclear Bodies (PML NBs). &lt;br&gt;Im Rahmen der vorliegenden Dissertation konnte durch konfokale Mikroskopie eine enge morphologische Assoziation von Mx1 zu den Proteinen der PML NBs und des SUMO-1-Systems gezeigt werden. Diese morphologischen Befunde lassen einen funktionellen Zusammenhang zwischen Mx1, den PML NBs und den Proteinen des SUMO-1-Systems vermuten. Ein besonders interessantes Mx1-Partnerprotein aus den Hefe-Zweihybrid-Versuchen ist die „Mx-interagierende Serin-/Threoninkinase“ PKM, da es sich um die einzige bislang bekannte Kinase in den PML NBs handelt. Durch verschiedene Experimente konnte die Wechselwirkungen zwischen PKM und Mx1 weiter charakterisiert werden und über gezielte Mutagenese gelang es, Domänen von PKM einzugrenzen, die für ihre Lokalisation und Interaktionen mit Mx1 und den PML NBs verantwortlich sind. &lt;br&gt;Insgesamt konnte gezeigt werden, dass insbesondere die Proteine der PML NBs in enger morphologischer und vermutlich auch funktioneller Beziehung zu Mx1 stehen. Zudem lassen die vorliegenden Daten vermuten, dass die Mx1 assoziierte Kinase PKM direkten regulatorischen Einfluss auf die PML NBs ausübt.","abstract_has_math":false,"creators":["Ullrich, Evelyn"],"institution":null,"degree_name":null,"degree_level":null,"degree_discipline":null,"degree_department":null,"school":null,"contributors":["Haller, Otto"],"advisors":[],"committee_chairs":[],"committee_members":[],"year":null,"date_issued":"","date_published":null,"updated_at":"2026-07-24T02:21:58Z","subjects":["Mx-Protein","antiviral","PKM","Promyelozytenleukämie","Sp100","PML Nuclear Bodies, Mammalian two hybrid"],"languages":[],"rights":[],"rights_urls":[],"identifier_entries":[]},"links":{"outbound_url":"https://freidok.uni-freiburg.de/data/1049","outbound_label":"Repository record","outbound_source":"source_url"},"metadata_groups":[{"id":"people","label":"People","entries":[{"key":"dc:contributor","label":"Contributor","values":["Haller, Otto"]},{"key":"dc:creator","label":"Author","values":["Ullrich, Evelyn"]}]},{"id":"academic_context","label":"Academic Context","entries":[{"key":"dc:type","label":"Dc Type","values":["DoctoralThesis"]}]},{"id":"subjects_keywords","label":"Subjects and Keywords","entries":[{"key":"dc:subject","label":"Dc Subject","values":["Mx-Protein","antiviral","PKM","Promyelozytenleukämie","Sp100","PML Nuclear Bodies, Mammalian two hybrid"]}]},{"id":"additional","label":"Additional Metadata","entries":[{"key":"dc:description.abstract","label":"Abstract","values":["Mx Proteine gehören zur Gruppe der Interferon-induzierten, großen GTPasen, die teilweise antivirale Aktivität zeigen. Das murine Mx1-Protein wird im Rahmen viraler Infektionen exprimiert und akkumuliert zu großen, subnukleären Granula. Es besitzt antivirale Aktivität gegen Viren der Gruppe der Orthomyxoviridae, wie z. B. Influenzaviren, die im Zellkern replizieren. Der Wirkmechanismus von Mx1 ist dabei erst ansatzweise geklärt. Verschiedene Untersuchungen deuten darauf hin, dass zelluläre Faktoren für die antivirale Aktivität des Mx1-Proteins wichtig sind. Mittels des Hefe-Zweihybridsystems konnten in der Arbeitsgruppe von Prof. Haller Proteine identifiziert werden, die als Interaktionspartner von Mx1 in Frage kommen. Es handelt sich dabei vorwiegend um nukleäre Proteine, darunter Komponenten des SUMO-1-Systems und der sogenannten PML Nuclear Bodies (PML NBs). <br>Im Rahmen der vorliegenden Dissertation konnte durch konfokale Mikroskopie eine enge morphologische Assoziation von Mx1 zu den Proteinen der PML NBs und des SUMO-1-Systems gezeigt werden. Diese morphologischen Befunde lassen einen funktionellen Zusammenhang zwischen Mx1, den PML NBs und den Proteinen des SUMO-1-Systems vermuten. Ein besonders interessantes Mx1-Partnerprotein aus den Hefe-Zweihybrid-Versuchen ist die „Mx-interagierende Serin-/Threoninkinase“ PKM, da es sich um die einzige bislang bekannte Kinase in den PML NBs handelt. Durch verschiedene Experimente konnte die Wechselwirkungen zwischen PKM und Mx1 weiter charakterisiert werden und über gezielte Mutagenese gelang es, Domänen von PKM einzugrenzen, die für ihre Lokalisation und Interaktionen mit Mx1 und den PML NBs verantwortlich sind. <br>Insgesamt konnte gezeigt werden, dass insbesondere die Proteine der PML NBs in enger morphologischer und vermutlich auch funktioneller Beziehung zu Mx1 stehen. Zudem lassen die vorliegenden Daten vermuten, dass die Mx1 assoziierte Kinase PKM direkten regulatorischen Einfluss auf die PML NBs ausübt.","Mx proteins are interferon-induced large GTPases, some of which have antiviral activity. The murine Mx1 protein is expressed during viral infection and accumulates in large subdomains in the nucleus. Mx1 is antivirally active against members of the Orthomyxoviridae family, which replicate in the nucleus, such as the influenza viruses. The mechanism by which Mx1 exerts its antiviral action is still unclear, but an involvement of yet unknown nuclear factors has been postulated. Using the yeast two-hybrid system, Prof. Haller`s group identified proteins that interact with Mx1 protein. The Mx1 interactors were mainly nuclear proteins. They include components of the “small ubiquitin-like modifier” (SUMO-1) system and components of subnuclear domains called “promyelocytic leukaemia protein nuclear bodies” (PML NBs). During my thesis, I analysed the subcellular localization of Mx1 and of some potentially interacting proteins. By confocal microscopy I observed a close spatial association of Mx1 with PML NBs and the proteins of the SUMO-1 system. These data support the hypothesis of functional interaction of Mx1, PML NBs and proteins of the SUMO-1 system. A very interesting protein found by yeast two-hybrid screen is the so called “Mx interacting serine/threonine protein kinase”, PKM. So far, PKM is the only known kinase of PML NBs. Morphological and functional experiments were performed to investigate the possible interaction of PKM and Mx1. Moreover, domains of PKM relevant for PKM co-localisation and interaction with PML NBs were determined by analysis of truncated versions of PKM. <br>Taken together, the experimental data suggest interaction of PML NBs and Mx1 and possible regulation of PML NBs by the kinase PKM."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Lokalisation des antiviralen Mx1 Proteins und seiner assoziierten Proteinkinase in nukleären Einschlusskörperchen","Localization of the antiviral Mx1 protein and its associated kinase PKM in nuclear bodies"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Haller, Otto"],"dc:creator":["Ullrich, Evelyn"],"dc:description.abstract":["Mx Proteine gehören zur Gruppe der Interferon-induzierten, großen GTPasen, die teilweise antivirale Aktivität zeigen. Das murine Mx1-Protein wird im Rahmen viraler Infektionen exprimiert und akkumuliert zu großen, subnukleären Granula. Es besitzt antivirale Aktivität gegen Viren der Gruppe der Orthomyxoviridae, wie z. B. Influenzaviren, die im Zellkern replizieren. Der Wirkmechanismus von Mx1 ist dabei erst ansatzweise geklärt. Verschiedene Untersuchungen deuten darauf hin, dass zelluläre Faktoren für die antivirale Aktivität des Mx1-Proteins wichtig sind. Mittels des Hefe-Zweihybridsystems konnten in der Arbeitsgruppe von Prof. Haller Proteine identifiziert werden, die als Interaktionspartner von Mx1 in Frage kommen. Es handelt sich dabei vorwiegend um nukleäre Proteine, darunter Komponenten des SUMO-1-Systems und der sogenannten PML Nuclear Bodies (PML NBs). <br>Im Rahmen der vorliegenden Dissertation konnte durch konfokale Mikroskopie eine enge morphologische Assoziation von Mx1 zu den Proteinen der PML NBs und des SUMO-1-Systems gezeigt werden. Diese morphologischen Befunde lassen einen funktionellen Zusammenhang zwischen Mx1, den PML NBs und den Proteinen des SUMO-1-Systems vermuten. Ein besonders interessantes Mx1-Partnerprotein aus den Hefe-Zweihybrid-Versuchen ist die „Mx-interagierende Serin-/Threoninkinase“ PKM, da es sich um die einzige bislang bekannte Kinase in den PML NBs handelt. Durch verschiedene Experimente konnte die Wechselwirkungen zwischen PKM und Mx1 weiter charakterisiert werden und über gezielte Mutagenese gelang es, Domänen von PKM einzugrenzen, die für ihre Lokalisation und Interaktionen mit Mx1 und den PML NBs verantwortlich sind. <br>Insgesamt konnte gezeigt werden, dass insbesondere die Proteine der PML NBs in enger morphologischer und vermutlich auch funktioneller Beziehung zu Mx1 stehen. Zudem lassen die vorliegenden Daten vermuten, dass die Mx1 assoziierte Kinase PKM direkten regulatorischen Einfluss auf die PML NBs ausübt.","Mx proteins are interferon-induced large GTPases, some of which have antiviral activity. The murine Mx1 protein is expressed during viral infection and accumulates in large subdomains in the nucleus. Mx1 is antivirally active against members of the Orthomyxoviridae family, which replicate in the nucleus, such as the influenza viruses. The mechanism by which Mx1 exerts its antiviral action is still unclear, but an involvement of yet unknown nuclear factors has been postulated. Using the yeast two-hybrid system, Prof. Haller`s group identified proteins that interact with Mx1 protein. The Mx1 interactors were mainly nuclear proteins. They include components of the “small ubiquitin-like modifier” (SUMO-1) system and components of subnuclear domains called “promyelocytic leukaemia protein nuclear bodies” (PML NBs). During my thesis, I analysed the subcellular localization of Mx1 and of some potentially interacting proteins. By confocal microscopy I observed a close spatial association of Mx1 with PML NBs and the proteins of the SUMO-1 system. These data support the hypothesis of functional interaction of Mx1, PML NBs and proteins of the SUMO-1 system. A very interesting protein found by yeast two-hybrid screen is the so called “Mx interacting serine/threonine protein kinase”, PKM. So far, PKM is the only known kinase of PML NBs. Morphological and functional experiments were performed to investigate the possible interaction of PKM and Mx1. Moreover, domains of PKM relevant for PKM co-localisation and interaction with PML NBs were determined by analysis of truncated versions of PKM. <br>Taken together, the experimental data suggest interaction of PML NBs and Mx1 and possible regulation of PML NBs by the kinase PKM."],"dc:format.medium":["application/pdf"],"dc:subject":["Mx-Protein","antiviral","PKM","Promyelozytenleukämie","Sp100","PML Nuclear Bodies, Mammalian two hybrid"],"dc:title":["Lokalisation des antiviralen Mx1 Proteins und seiner assoziierten Proteinkinase in nukleären Einschlusskörperchen","Localization of the antiviral Mx1 protein and its associated kinase PKM in nuclear bodies"],"dc:type":["DoctoralThesis"]},"updated_at":"2026-07-24T02:21:58Z"}