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Eine ausgedehnte Autopsiestudie hat jedoch gezeigt, daß sich die Inzidenz der venösen Thromboembolie als direkte oder indirekte Todesursache bei hospitalisierten Patienten während der letzten dreißig Jahre praktisch nicht verändert hat, so daß postuliert werden muß, daß die derzeit üblichen Diagnoseschemata in Hinblick auf die beim einzelnen Patienten therapeutisch erforderlichen Maßnahmen weiter optimiert werden müssen. <br>Die vorliegende Arbeit stellt anhand von 374 konsekutiven Patienten mit dem klinischen Verdacht auf Lungenembolie die Standardisierung einer segmentbezogenen, szinti-graphischen Befundanalyse vor, die zu in hohem Maße reproduzierbaren Ergebnissen führt. Der systematische Vergleich mit prognostischen Kriterien aus der Echokardiographie erlaubte, nach Anwendung einfacher Bewertungsschemata einen direkten Zusam-menhang zwischen szintigraphischem und echokardiographischem Befund herzustellen und eine prognostische Aussage auf der Basis der Lungenszintigraphie zu treffen. Dabei konnten klare szintigraphische Kriterien erarbeitet werden, die es ermöglichen, zwischen einer Hochrisiko- und einer Niedrigrisiko-Gruppe zu unterscheiden. Diese Unterscheidung erwies sich als vergleichbar zur prognostischen Abschätzung mittels Echokardiographie. <br>Zusätzlich wurde untersucht, ob die Einführung medizinmeteorologischer Wetterklassen und Klimamodelle zu unabhängigen Parametern geführt haben, die beim Vorliegen des klinischen Verdachtes einer Lungenembolie mit der tatsächlichen Diagnose korrelieren. Dabei wurden die Vorteile einer in Bezug au","abstract_html":"Die akute Lungenarterienembolie ist eine häufige, oft schwer zu erkennende und gefährliche Erkrankung. Bis zu 10 der betroffenen Patienten versterben innerhalb einer Stunde nach Auftreten der ersten Symptomatik, ohne daß diagnostische oder therapeutische Maßnahmen eingeleitet wurden. Daher ist eine mög-lichst frühzeitige Diagnose für die Prognose des Patienten mit dem klinischen Verdacht einer akuten Lungenembolie entscheidend. 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