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Während die offene Gastroenterostomie weitesgehend von der laperoskopischen Gastroenterostomie (L-Ge) ersetzt wurde, ermöglicht die Entwicklung der Lumen-apposing-Metal Stents (LAMS) die endosonographische Gastroenterostomie. Diese schafft eine transluminale Verbindung zwischen Magen und Dünndarm, mit Umgehung der Stenose und stellt eine minimalinvasivere Alternative zur L-GE dar. In der vorliegenden retrospektiven, multizentrischen Studie wurden die EUS-GE und die L-GE durch eine Propensity-Score-Matching Analyse verglichen. Die EUS-GE zeigte einen signifikant höheren klinischen Erfolg nach 7 und nach 30 Tagen, sowie eine schnellere Wiederaufnahme der oralen Ernährung. Ursachen für klinischen Misserfolg waren vor allem tumorbedingte Gastroparesen oder die Peritonealkarzinomatose; bei der L-GE zusätzlich häufig persistierende Anastomosestenosen. Hinsichtlich des technischen Erfolgs und der Kompliaktionsrate hat es im Vergleich beider Methoden keinen signifikanten Unterschied gegeben. Auch bei der 30- und 90-Tage-Mortalität bestand kein signifikanter Unterschied zwischen beiden Verfahren. Zur Bestätigung der Ergebnisse wäre eine prospektive, randomisierte Studie empfehlenswert. Insgesamt sprechen die vorliegenden Daten, unter Berücksichtigung der individuellen Patientensituation, für einen bevorzugten Einsatz der EUS-GE, wenn es um die palliative Behandlung von Patienten mit maligner Magenausgangsstenose geht.","abstract_html":"Symptomatische maligne Magenausgangsstenosen führen durch die eingeschränkte oder unmögliche orale Nahrungsaufnahme zu einer raschen Verschlechterung des Allgemeinzustands onkologischer Patienten. Ziel palliativer Therapien ist daher, eine schnelle Wiederherstellung der oralen Ernährung, bei möglichst geringer Belastung und niedrigem Komplikationsrisiko. 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