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Ziel der Studie war es, herauszufinden, ob mittels dieser Art der multiplen linearen Regression eine verlässliche manöverfreie Bestimmung der statischen treibenden Druckdifferenz sowohl unter kontrollierter Beatmung als auch unter assistierter Spontanatmung möglich ist. In einer prospektiven Beobachtungsstudie wurden Atemwegs- und Ösophagusdruck, Fluss und Volumen bei Patient:innen mit akutem Atemnotsyndrom aufgenommen. Die statische Compliance der Lunge und des respiratorischen Systems sowie die korrespondierenden Werte der statischen treibenden Druckdifferenz wurden mit multipler linearer Regression berechnet und anschließend mit mittels inspiratorischem Haltemanöver bestimmten Referenzwerten verglichen. Der Vergleich der Methoden erfolgte mittels linearer Regression und dem Bland-Altman-Methodenvergleich. Von 51 Haltemanövern konnten 13 bei assistiert und 38 bei kontrolliert beatmeten Patient:innen mit multipler linearer Regression verglichen werden. Die besten Ergebnisse lieferte die Gleichung mit turbulenten Strömungen. Insgesamt waren die Werte für Lungencompliance mit multipler linearer Regression höher als mit der Referenzmethode, die für die transpulmonale treibende Druckdifferenz niedriger. Die Berechnung der transpulmonalen treibenden Druckdifferenz mithilfe multipler linearer Regression korrelierte mit den Werten der Referenzmethode. Allerdings war die Streuung der Messwerte zu groß, um das inspiratorische Haltemanöver ersetzen zu können.","abstract_html":"Die statische treibende Druckdifferenz ist ein prognostisch wichtiger Parameter bei beatmeten Patient:innen mit akutem Atemnotsyndrom. Die Referenzmethode zur Bestimmung der statischen treibenden Druckdifferenz und der damit verbundenen statischen Compliance ist aktuell das inspiratorische Haltemanöver, welches jedoch manuell aktiviert werden muss. 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