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Darüber hinaus wurde ein bidirektionaler Zusammenhang zwischen Atherosklerose und Parodontitis festgestellt. Essentiell für die Reparatur bei Parodontitis sind Gingivale Mesenchymale Stammzellen (GMSC), die vielfältige immunmodulatorische Wirkungen erzielen und so ein antiinflammatorisches Milieu schaffen, in dem reparative Prozesse ablaufen können. Um herauszufinden, ob oxLDL ein möglicher Grund für die wechselseitige Beziehung zwischen Atherosklerose und Parodontitis sein könnte, wurde der Einfluss von oxLDL auf GMSC molekularbiologisch untersucht. Um den Einfluss von oxLDL auf das osteogene Potential von GMSC zu identifizieren, wurde ein ELISA für das totale intrazelluläre b-Catenin durchgeführt. Hier zeigten sich keine signifikanten Unterschiede zwischen der Kontroll-, der Entzündungsgruppe sowie der Behandlung mit oxLDL. Im Rahmen dieser Arbeit wurde erstmalig nachgewiesen, dass GMSC in der Lage sind, das antiinflammatorisch wirksame sFRP5 zu exprimieren. Es konnte jedoch nach einem und drei Tagen kein Unterschied in der Expression von sFRP5 zwischen den drei Gruppen und innerhalb der einzelnen Gruppen zu den beiden Messzeitpunkten festgestellt werden. Da sowohl die Parodontitis als auch Atherosklerose eine hohe gesundheitsökonomische Belastung darstellen, ist die weitere Erforschung der Zusammenhänge essentiell. Darüber hinaus ist es ratsam, Einflussfaktoren auf die antiinflammatorische Kapazität und das osteogene Differenzierungspotential von GMSC zu identifizieren.","abstract_html":"Atherosklerose gilt als klinische Ausprägung einer metabolischen Entzündung, die durch verschiedene Risikofaktoren ausgelöst wird. Die Bildung von oxidiertem Low-Density Lipoprotein Cholesterin (oxLDL) ist ein essentieller Schritt in der Entstehung von Atherosklerose und kann selbst zur Entstehung einer metabolischen Entzündung führen. Bei der Parodontitis gibt es auch Hinweise darauf, dass eine Metainflammation maßgeblich zur Pathogenese beiträgt. 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