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Aufgrund der Tatsache, dass zum Studienbeginn in Deutschland keine einheitlichen Handlungsempfehlungen oder gar eine Leitlinie existierten, wurde versucht das gängige innerklinische Management der ICP in deutschen Kliniken mittels einer deutschlandweiten Umfrage abzubilden und auf Grundlage dessen den Bedarf einer Standardisierung der derzeitigen Praxis in Deutschland in Abhängigkeit vorhandener Evidenz abzuschätzen. Besonderes Augenmerk bei den Fragen innerhalb der Umfrage wurde auf die Empfehlungen zur Entbindungseinleitung gelegt. Eine klare Schlussfolgerung und Erkenntnis dieser Studie ist, dass das Management der ICP in deutschen Kliniken divers ist. Dies spiegelt sich insbesondere in den Empfehlungen zur Geburtseinleitung bei Vorliegen einer ICP sowie der Intensität der fetalen Überwachung wider. Im Angesicht dieser Studie hat sich die Arbeitsgruppe der Geburtshilfe und Pränatalen Medizin der Sektion maternaler Erkrankungen der Deutschen Gesellschaft dessen angenommen und bestehende Evidenzen in Form eines Positionspapiers zusammengefasst, (Hagenbeck et al., 2021). In Bezug auf die ICP unterstreicht diese Umfrage den Bedarf eines nationalen Konsenses.","abstract_html":"Die intrahepatische Schwangerschaftscholestase (ICP) ist die häufigste schwangerschaftsspezifische Lebererkrankung, dessen Ätiologie eine multifaktorielle Genese darstellt. Die Erkrankung geht mit einer Assoziation maternaler und fetaler Risiken einher. Von besonderer Bedeutung für das geburtshilfliche Management ist dabei der intrauterine Fruchttod. 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