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Obwohl zahlreiche Aktivatoren entwickelt wurden, sind deren Bindungsstellen und Wirkmechanismen weitgehend unklar. Ziel dieser Arbeit war es daher, strukturell ähnliche Aktivatoren hinsichtlich ihres gemeinsamen Wirkmechanismus und Bindungsortes zu untersuchen. Dazu wurden sowohl BKCa-spezifische Aktivatoren als auch Aktivatoren anderer Kaliumkanäle getestet. Die Messungen erfolgten mittels Patch-Clamp-Technik an Xenopus-laevis-Oozyten, die den BKCa-Kanal exprimierten. Es zeigte sich, dass vermeintlich selektive, negativ geladene Aktivatoren auch den BKCa-Kanal aktivieren und somit eine unerwartete Polypharmakologie aufweisen. Kompetitionsversuche mit bekannten Kaliumkanal-Inhibitoren deuten darauf hin, dass beide Substanzklassen eine überlappende Bindungsstelle in der inneren Pore des Kanals besitzen. 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