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Der Vergleich der klinischen Daten beider Tiergruppen ergab eine signifikante Verbesserung für die Tiere der Versuchsgruppe. Es konnte eine signifikante Verringerung der Sondierungstiefen der in situ befindlichen Implantate bei den Tieren, welche mit sgp130Fc therapiert wurden, festgestellt werden, im Vergleich zur Positiv- und Negativkontrolle. Zudem gelang es, bei den Versuchsgruppen höhere Werte beim BIC und kürzere Strecken beim IKK bukkal und oral darzustellen. Die klinischen und histologischen Daten der Studie weisen auf einen signifikant therapeutisch wirksamen Faktor von sgp130Fc hin, somit konnte die Arbeitshypothese teilweise bestätigt werden. Im Rahmen dieser Studie gelang es erstmals, die Machbarkeit einer nicht-systemischen, lokalen Modulation des IL-6-signalings, bei der experimentell im Minischwein erzeugten Periimplantitis, darzulegen. Die standardisierten klinischen Parameter sowie histologisch wichtigen Zielgrößen oraler entzündlicher Prozesse konnten verbessert werden. Die Translation in Studien im humanen Organismus müssen in der Zukunft zeigen, ob die noninvasive, topische slow-release-Applikation von sgp130Fc bei der Periimplantitis ein präventiver und vor allem zielgerichteter antiinflammatorischer therapeutischer Ansatz sein kann.","abstract_html":"Das IL6-trans-signaling spielt eine entscheidende Rolle in der Pathophysiologie des entzündlichen Prozesses der Periimplantitis. Ziel der Pilotstudie und dieser Arbeit war die Evaluation der Wirksamkeit von sgp130Fc als lokales Therapeutikum im Vergleich zum konventionellen Behandlungskonzept im Rahmen der Periimplantitistherapie. Zu diesem Zweck wurde tierexperimentell der Wirkstoff sgp130Fc lokal in den Sulkus von periimplantären Gewebe appliziert und die so behandelten Tiere mit einer Kontrollgruppe verglichen. 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