{"id":{"repo_id":"bielefeld","oai_identifier":"oai:pub.uni-bielefeld.de:3001853"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/bielefeld/oai:pub.uni-bielefeld.de:3001853","repository":{"repo_id":"bielefeld","name":"Universität Bielefeld","base_url":"https://pub.uni-bielefeld.de/oai"},"display":{"title":"Selbstkonzepte, Stress und Bewältigungsstrategien: Eine quantitative Analyse von Erfahrungen kurdisch-stämmiger Studierender in Deutschland","abstract":"Kurd:innen in Deutschland bilden eine ethnisch, sprachlich, religiös und kulturell vielfältige Gruppe, die jedoch als marginalisierte Gemeinschaft sowohl in der Wissenschaft als auch im gesellschaftlichen Diskurs oft unsichtbar bleibt. Ziel dieser Forschung war es, Sichtbarkeit und Repräsentation für die Herausforderungen kurdisch-stämmiger Studierender zu schaffen, indem der Zusammenhang zwischen Selbstkonzepten, wahrgenommenem Stress und Strategien zur Stressbewältigung untersucht wird. Die Stichprobe bestand aus 110 Studierenden an deutschen Hochschulen, die sich aufgrund ihrer kulturellen oder familiären Herkunft als kurdisch identifizieren. Die Ergebnisse zeigen, dass ein erheblicher Teil der Befragten häufig gestresst war, wobei das abhängige Selbstkonzept als signifikanter Prädiktor für erhöhten Stress identifiziert wurde. Diese Ergebnisse stimmen mit früheren Studien überein, die einen Zusammenhang zwischen einem abhängigen Selbstkonzept und höherem Stressniveau zeigen. Darüber hinaus zeigt die Analyse einen Unterstützungsbedarf in Bezug auf individuelle Stressbewältigungsstrategien sowie die Stärkung sozialer Ressourcen und der identitären Sichtbarkeit. Es werden Empfehlungen zur Förderung von Sichtbarkeit und Repräsentation gemacht, wie die Schaffung sicherer Räume für studentische Gruppen, Netzwerke und Mentoring-Programme für Studierende mit familiärer Migrationsgeschichte, sowie Programme zur mentalen Gesundheit, kultursensible Beratung und finanzielle Unterstützung. Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit von Anti-Diskriminierungsmaßnahmen und aktiven Empowerment-Initiativen, um die Selbstbestimmung und das Wohlbefinden von marginalisierten Gruppen an Hochschulen zu fördern.","abstract_html":"Kurd:innen in Deutschland bilden eine ethnisch, sprachlich, religiös und kulturell vielfältige Gruppe, die jedoch als marginalisierte Gemeinschaft sowohl in der Wissenschaft als auch im gesellschaftlichen Diskurs oft unsichtbar bleibt. 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