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Dabei wird geprüft, ob ausgewählte Anomietheorien (Durkheim, Merton, Messner/Rosenfeld) abweichendes Verhalten, Vorurteile und Diskriminierung theoretisch zu erklären beanspruchen, an welchen Stellen eine theoretische Explikation erforderlich ist und wie sie sich empirisch bewähren. Die quantitativ empirisch angelegte Untersuchung basiert dabei auf selbst erhobenen Daten einer Schülerpopulation (N = 932) an weiterführenden Schulen in NRW.","abstract_html":"Anomietheorien werden seit Langem zur Erklärung abweichenden Verhalten herangezogen und besitzen auch in der Vorurteilsforschung eine gewisse Relevanz. Dabei stellt sich allerdings die Frage, ob anomietheoretische Ansätze sowohl abweichendes Verhalten als auch Vorurteile und Diskriminierung erklären können? Dieser Frage geht die vorliegende Arbeit nach. 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