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Universität Bielefeld

Peak intensity prediction in mass spectra using machine learning methods

Abstract

dc:description.abstract

Massenspektrometrie ist heutzutage unersetzlich, um Proteine und Peptide in komplexen biologischen Proben schnell zu untersuchen. Das Hauptproblem bei der quantitativen Analyse mit Methoden der Massenspektrometrie ist dabei die Tatsache, dass die Empfindlichkeit von Massenspektrometern prinzipbedingt peptidabhängig ist. Daher ist die Beziehung zwischen beobachteten Peakintensitäten und den entsprechenden Peptidkonzentrationen in der Probe unklar. Es gibt verschiedene Ansätze, dieses Problem durch Labeling-Techniken zu umgehen. Allerdings sind diese Techniken extrem teuer und zeitaufwändig in der Anwendung. Wenn man die peptidabhängige Empfindlichkeit verlässlich vorhersagen könnte, dann könnte man einen peptidabhängigen Korrekturfaktor berechnen, wodurch die Genauigkeit von absoluten Quantifizierungstechniken ohne den Einsatz von Labeling-Techniken (label-free absolute quantitation) verbessert werden könnte. In dieser Arbeit beschäftige ich mich mit der Frage, ob es möglich ist, die peptidspezifische Empfindlichkeit eines Massenspektrometers zu modellieren. Zu diesem Zweck wird mithilfe von Datensätzen eines Matrix-Assisted Laser Desorption Ionization (MALDI)-Massenspektrometers ein Verfahren entwickelt, das Simulation und Überwachte Lernverfahren kombiniert. Der zweite Teil der Arbeit hat zum Ziel, jene Peptideigenschaften zu ermitteln, die den größten Einfluß auf die peptidspezifischen Empfindlichkeiten haben. Diese Arbeit stellt einen wichtigen Schritt dar, um die Genaugkeit Label-freier Quantifizierung mithilfe von Massenspektrometrie zu verbessern: Ich zeige, dass die Vorhersage der peptidabhängigen Empfindlichkeit tatsächlich möglich ist, sogar mit nur wenig Daten. Das beste hier vorgestellte Verfahren erreicht eine signifikante quadratische Pearson-Korrelation von 0,46 in einer zehnfachen Kreuzvalidierung (ten-fold cross-validation). Wissensextraktion mit Feature Selection-Methoden deckt sowohl bereits bekannte als auch neue Peptid-Eigenschaften auf, die für das Problem relevant sind. Im Zuge dessen wird Least-Angle Regression, eine moderne Feature Selection-Technik, evaluiert und als geeignet befunden, auch auf verrauschten Daten gute Ergebnisse zu erzielen.

Degree

thesis:*
Level thesis:degree_level
thesis.doctoral
Grantor dc:publisher
Universität Bielefeld
Year
2008

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author dc:creator
  • Timm, Wiebke

Identifiers

dc:identifier.*
Repository record source_url
https://pub.uni-bielefeld.de/record/2305427
OAI identifier oai:identifier
oai:pub.uni-bielefeld.de:2305427

Chain of custody

source
Harvested from
Universität Bielefeld
Base URL
pub.uni-bielefeld.de/oai
Last updated
2026-07-27
Source record
OAI-PMH GetRecord
citation

Timm, Wiebke. Peak intensity prediction in mass spectra using machine learning methods. thesis.doctoral thesis, Universität Bielefeld, 2008. https://pub.uni-bielefeld.de/record/2305427