{"id":{"repo_id":"bielefeld","oai_identifier":"oai:pub.uni-bielefeld.de:2304567"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/bielefeld/oai:pub.uni-bielefeld.de:2304567","repository":{"repo_id":"bielefeld","name":"Universität Bielefeld","base_url":"https://pub.uni-bielefeld.de/oai"},"display":{"title":"Entwicklung eines Produktionsprozesses für den rekombinanten humanen TSH-Rezeptor","abstract":"Die vorliegende Arbeit beschreibt die Prozessentwicklung für den humanen rekombinanten Rezeptor des schilddrüsenstimulierenden Hormons (TSH-Rezeptor). Der TSH-Rezeptor ist das Ziel von Autoantikörpern bei autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen. Für die quantitative Bestimmung dieser Autoantikörper wird in einem neuartigen Assaysystem der humane rekombinante TSH-Rezeptor benötigt. Bis zu der im Rahmen dieser Arbeit beschriebenen Etablierung der Produktion war der humane rekombinante TSH-Rezeptor nicht als Rohstoff in ausreichender Menge und mit hinlänglicher Qualität verfügbar. Ausgehend von einer den TSH-Rezeptor exprimierenden Zelllinie K562 TSH-R wurde zunächst eine Adaption an ein serumfreies Medium vorgenommen. Im Rahmen der Prozessentwicklung wurde das Medium weitergehend in Hinblick auf die spezifischen Substratverbrauchsraten optimiert. In umfangreichen Experimenten wurden verschiedene Kultivierungsstrategien untersucht. Es wurde die Produktivität von wiederholt satzweisem Betrieb, der Kultivierung mit kontinuierlicher Ernte und Mediumzuführung und einem Perfusionsprozess mit Zellrückhaltung über einen Spinfilter und kontinuierlichen Mediumaustausch verglichen. Bei dem Perfusionsprozess wurde die höchste Produktivität erzielt. Auf der Grundlage der Prozessentwicklung wurde eine Produktionsanlage konzipiert. Im Rahmen der Arbeit wurde die Produktionsanlage aufgebaut und der Produktionsprozess inklusive der Produktaufarbeitung unter Einhaltung von Qualitätssicherungsnormen erfolgreich etabliert. Mit dem neu etablierten Produktionsprozess ist es erstmalig gelungen, rekombinanten humanen TSH-R in großen Mengen funktional zu produzieren.","abstract_html":"Die vorliegende Arbeit beschreibt die Prozessentwicklung für den humanen rekombinanten Rezeptor des schilddrüsenstimulierenden Hormons (TSH-Rezeptor). Der TSH-Rezeptor ist das Ziel von Autoantikörpern bei autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen. Für die quantitative Bestimmung dieser Autoantikörper wird in einem neuartigen Assaysystem der humane rekombinante TSH-Rezeptor benötigt. Bis zu der im Rahmen dieser Arbeit beschriebenen Etablierung der Produktion war der humane rekombinante TSH-Rezeptor nicht als Rohstoff in ausreichender Menge und mit hinlänglicher Qualität verfügbar. Ausgehend von einer den TSH-Rezeptor exprimierenden Zelllinie K562 TSH-R wurde zunächst eine Adaption an ein serumfreies Medium vorgenommen. 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