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Universität Tübingen

Toll-like Rezeptor-vermittelte Induktion von Myeloid derived suppressor cells und deren Rolle bei S. aureus-Infektionen

Abstract

In dieser Arbeit konnte gezeigt werden, dass sich humane MDSCs aus PBMCs durch Kultivierung und Zugabe von Stimulantien zuverlässig induzieren lassen. Dabei können sowohl monozytäre als auch granulozytäre MDSCs entstehen; dies hängt unter anderem von den zugegebenen Stimulantien ab. In ihrer immunsuppressiven Wirkung konnte bei Proliferationsversuchen mit humanen T-Zellen kein Unterschied zwischen diesen MDSC-Subtypen festgestellt werden. Durch Aktivierung von Toll-like Rezeptoren lassen sich MDSCs in Zellkultur induzieren. Dieser Vorgang ist grundsätzlich unabhängig davon, ob es sich um einen Toll-like Rezeptor handelt, der auf der Zelloberfläche oder intrazellulär an einer Membran lokalisiert ist. Viele Pathogene sind in der Lage, eine Vergrößerung der MDSC-Population hervorzurufen. Dies gilt auch für Kulturüberstand des hier verwendeten Methicillin-sensitiven S. aureus-Stammes RN6390. Im Gegensatz dazu führt Überstand des Methicillin-resistenten S. aureus-Stammes USA 300 zu einer Verhinderung der MDSC-Entstehung. Dieser Effekt wird konzentrationsabhängig vermittelt.

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author
  • Ost, Michael

Identifiers

dc:identifier.*
Identifier
hdl:10900/66912

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source
Harvested from
Universität Tübingen
Base URL
publikationen.uni-tuebingen.de/oai/request
Last updated
2026-08-21
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OAI-PMH GetRecord
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Ost, Michael. Toll-like Rezeptor-vermittelte Induktion von Myeloid derived suppressor cells und deren Rolle bei S. aureus-Infektionen. 2015.