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Universität Tübingen

Zur Rolle des Hundes bei der Liebeswerbung auf attischen Vasenbildern zwischen dem 6. und 4. Jahrhundert v. Chr.

Abstract

Vom 6. bis zum 4. Jahrhundert vor Christus wirken Hunde auf attischen Vasenbildern als Hinweisgeber, Fährtensucher und treue Begleiter in Darstellungen von homoerotischer und heterosexueller Liebeswerbung. Die Tiere unterstützen ihren Herrn oder ihre Herrin aktiv bei der Suche nach dem passenden Liebespartner. Die dabei eingenommenen, uns wohlbekannten und vertrauten Haltungen, eröffneten dem antiken – und ganz unverhofft auch dem modernen – Betrachter die Möglichkeit, erotische Annäherungen zwischen Mann und Frau, aber auch zwischen Mann und Mann nicht bloß als festgelegte Bildkomposition, sondern als Bildgeschichte, sozusagen als „antike Lovestory“, zu verstehen.

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author
  • Hoppe, Anja

Identifiers

dc:identifier.*
Identifier
hdl:10900/46623

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source
Harvested from
Universität Tübingen
Base URL
publikationen.uni-tuebingen.de/oai/request
Last updated
2026-08-21
Source record
OAI-PMH GetRecord
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Hoppe, Anja. Zur Rolle des Hundes bei der Liebeswerbung auf attischen Vasenbildern zwischen dem 6. und 4. Jahrhundert v. Chr.. 2010.