Abstract
Die politischen Entscheidungsträger in der EU unterstreichen die Einhaltung von Legitimität, Solidarität und Fairness im Rahmen aktueller staatlicher Finanzhilfen. Doch kann es für diese Parameter überhaupt objektive Beurteilungsmaßstäbe geben oder unterscheidet sich das Verständnis nicht vielmehr in den einzelnen Mitgliedstaaten, mit der Folge, dass eine Finanzhilfe in Griechenland hinsichtlich Legitimität, Solidarität und Fairness ganz anders bewertet wird, als dies beispielsweise in Deutschland der Fall ist? Und weiter – wandelt sich das Verständnis der Begrifflichkeiten nicht auch in den einzelnen Mitgliedstaaten stetig, sodass mit ihnen heute ganz andere politische Sinn- und Orientierungsmuster verbunden sind, als dies noch in der Eurokrise der Fall war? Die vorliegende Arbeit geht diesen Fragen nach und beschreibt die entsprechenden rechtskulturellen Entwicklungen in der WWU.
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author
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- Bayha, Jonas Christian
Identifiers
dc:identifier.*- Identifier
- hdl:10900/142584