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Universität Tübingen

Existentielles Erzählen und Existenz im Werk Wilhelm Genazinos

Abstract

Die Welt, die sich dem Ich-Bewusstsein der Genazinoschen Hauptfiguren ständig zeigt, kann nur verstanden werden als ein Konstitutionsvorgang, anstatt als ein statisches Prinzip. Daher befindet sich das Ich-Welt-Verhältnis in einer kontinuierlichen Entwicklung bzw. in einem Transzendierungsgeschehen. Die Suche nach einer besseren Daseinsmöglichkeit als Hauptereignis von Genazinos Romanen sollte man nicht auf der Ebene der äußeren Handlung bzw. als plot ermitteln, sondern vielmehr auf der Ebene des im Innen anhaltenden hermeneutischen Verstehensvorgangs der Hauptfiguren. Diese Suche ist nicht ein einmaliges Tun, sondern eine dynamische Bewegung, aus der sich viele Stationen ergeben. Diese markieren die phasenartige Erkundigung Genazinos nach einer humanen Lebensform in der fragwürdigen Gegenwart der Moderne – eine Grundaufgabe, die das Gesamtwerk Genazinos trotz des Schauplatzwechsels und Personalwechsels konstant durchzieht. Auf einem dreistufigen Weg versucht diese Arbeit mittels der phänomenologischen und existenzphilosophischen Begriffskategorien die verschiedenen Stationen auf dieser Suchbewegung zu erkunden.

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author
  • Sun, Jin Lin

Identifiers

dc:identifier.*
Identifier
hdl:10900/119131

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source
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Universität Tübingen
Base URL
publikationen.uni-tuebingen.de/oai/request
Last updated
2026-08-21
Source record
OAI-PMH GetRecord
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Sun, Jin Lin. Existentielles Erzählen und Existenz im Werk Wilhelm Genazinos. 2021.