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Universität Tübingen

Archäologische Untersuchungen zur eisenzeitlichen Besiedlungsgeschichte des nordwestlichen Kongobeckens

Abstract

Der Regenwald Zentralafrikas bildet einen einzigartigen Naturraum, der nur scheinbar undurchdringlich ist. Die weitverzweigten Flusssysteme bilden nicht nur das Rückgrat für die archäologische Erforschung des Kongobeckens, sondern eröffnen auch Kenntnisse über seine präkoloniale Besiedlungsgeschichte. Erstmals werden die Fundstellen entlang der Flüsse Ubangi, Lua, Sangha, Ngoko und Likwala-aux-Herbes (River Reconnaissance Project, 1985-87) detailliert vorgelegt. Für die Rekonstruktion des Besiedlungsgangs der Region sind Keramikgefäße von über 120 Fundstellen von großer Bedeutung und werden neben grundlegenden Untersuchungen zur Töpfereitechnologie stilistisch gegliedert. Die hierbei beschriebenen keramischen Stilgruppen bilden den Grundstock für eine regionalen und überregionale Rekonstruktion der Besiedlungsgeschichte des Kongobeckens. Ergänzendes Material (Software-Code und Daten) finden sich: https://zenodo.org/record/6337181 UND https://github.com/dirkseidensticker/nwCongo

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author
  • Seidensticker, Dirk

Identifiers

dc:identifier.*
Identifier
hdl:10900/118472

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source
Harvested from
Universität Tübingen
Base URL
publikationen.uni-tuebingen.de/oai/request
Last updated
2026-08-21
Source record
OAI-PMH GetRecord
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Seidensticker, Dirk. Archäologische Untersuchungen zur eisenzeitlichen Besiedlungsgeschichte des nordwestlichen Kongobeckens. 2021.