Universität Passau
Die vertraglich begründete Leibrente – Untersuchung zum deutschen im Vergleich zum französischen und österreichischen Recht
Abstract
dc:description.abstractWohl vor allem bedingt durch die Abwesenheit gesetzlicher Regelungen zur Leibrente und zu aleatorischen Verträgen im Allgemeinen hat sich die deutsche Rechtswissenschaft kaum mit ihren jeweiligen Besonderheiten und Problemstellungen auseinandergesetzt. Für die vertraglich begründete Leibrente soll dieses Versäumnis mit der vorliegenden Arbeit im Wege der Rechtsvergleichung aufgearbeitet werden. Die in der französischen und der österreichischen Rechtsordnung existierenden Lösungen bei der Behandlung der Leibrente und der aleatorischen Verträge ermöglichen Schlussfolgerungen auch für das deutsche Recht. Beispielsweise wird die Rechtsnatur der vertraglich begründeten Leibrente durch die deutsche Rechtsprechung weiterhin umständlich über den Abstraktionswillen der Parteien ermittelt, obwohl sowohl die rechtsvergleichende Betrachtung als auch deutschrechtliche dogmatische Strömungen und gesetzliche Neuerungen mit den vom Reichsgericht begründeten Leibrententheorien nicht im Einklang stehen. Es ist Aufgabe der vorliegenden Arbeit die Leibrente mit der Rechtsentwicklung des 20. und 21. Jahrhunderts auf einen Stand zu bringen und ihre Bedeutung als Mittel der privaten Altersversorgung darzulegen.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Passau
- Year
- 2014
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Spiegl, Katarina
- Contributors dc:contributor
-
- Solomon, Dennis
Subjects
dc:subject × 8Rights
dc:rights- Statement dc:rights
-
- Standardbedingung laut Einverständniserklärung
Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- https://opus4.kobv.de/opus4-uni-passau/frontdoor/index/index/docId/206
- OAI identifier oai:identifier
- oai:kobv.de-opus4-uni-passau:206