Abstract
dc:description.abstractDie Arbeit spürt den Prätexten von Paul Austers Romanen nach: den Texten der Transzendentalisten Emerson und Thoreau, den "düsteren" Klassikern der American Renaissance von Hawthorne, Melville und Poe und schließlich den Ideen des französischen Psychoanalytikers Jacques Lacan. Die drei durch die Prätexte vorgezeichneten Grundpositionen -- die erkenntnisoptimistische Position der Transzendentalisten, die des metaphysischen Zweifels der "düsteren" Klassiker und die metaphysikfreie Position des Poststrukturalismus, die Sinn nur im Bezugsgeflecht der Zeichen zueinander sucht -- markieren Eckpunkte eines "Trilemmas", das ins Zentrum des Austerschen Werkes führt. Hier werden wesentliche Aspekte von Austers Umgang mit der Symbolik der natürlichen und der gemachten Welt entschlüsselt, sein Spiel mit Identität und doppeltem Bewußtsein, und seine Verarbeitung des metaphysischen im Gegensatz zum relationalen Sprachverständnis.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Heidelberg
- Year
- 2002
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Jakubzik, Heiko
- Contributors dc:contributor
-
- Schulz, Dieter
Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/7259
- OAI identifier oai:identifier
- oai:archiv.ub.uni-heidelberg.de:7259