Freie Universität Berlin
Chirurgische Ergebnisse nach neoadjuvanter Radiochemotherapie plus Bevacizumab beim Rektumkarzinom
Abstract
dc:description.abstractBei der Anwendung des monoklonalen Antikörpers Bevacizumab zusätzlich zu aktuellen multimodalen Therapieverfahren beim lokal fortgeschrittenen Rektumkarzinom stellt sich die Frage, ob sich aufgrund des spezifischen Toxizitätsprofils von Bevacizumab die Häufigkeit von Komplikationen bei anschließenden Operationen erhöht. Es wurden die chirurgischen Ergebnisse von 62 Patienten mit Rektumkarzinom im UICC-Stadium II/III in einer retrospektiven Studie untersucht, die eine neoadjuvante Radiochemotherapie mit Capecitabin, Oxaliplatin unter Hinzunahme von Bevacizumab erhielten. Sphinktererhaltende Operationen wurden bei 40 Patienten (64,5%) durchgeführt. Postoperative Komplikationen traten bei 27 Patienten (43,5%) auf. Anastomoseninsuffizienzen wurden bei 7 Patienten (17,5%), Wundinfektionen und Wundheilungsstörungen bei jeweils 8 Patienten (12,9%) und operationspflichtige Nachblutungen in zwei Fällen (3,2%) beobachtet. Diese Ergebnisse liegen in dem Bereich, in dem sie bei anderen Studien, mit operativen Eingriffen am Rektum, unter Einsatz von Bevacizumab beobachtet worden sind. Gegenüber Studien mit konventioneller neoadjuvanter Radiochemotherapie ohne zielgerichtete Antikörper ist, bei der Betrachtung der Ergebnisse dieser Untersuchung, weder das Risiko für das Auftreten von perioperativen Komplikationen erhöht noch das Komplikationsspektrum verändert.
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
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- Buller, Götz Johannes
Subjects
dc:subject × 3Rights
- Licence dc:rights.uri
- Language dc:language
- ger
Identifiers
dc:identifier.*- Identifier URI
- http://dx.doi.org/10.17169/refubium-5589