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Freie Universität Berlin

Das Metabolische Syndrom und der Typ 2 Diabetes mellitus bei Patienten mit primärem Hyperaldosteronismus

Abstract

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Eine Störung der Glukosehomöostase wurde bei Patienten mit primärem Hyperaldosteronismus (PHA) untersucht, allerdings zeigen die meisten Studien widersprüchliche Ergebnisse. Daher ist es das Ziel dieser Studie, die Prävalenz des Typ-2-Diabetes mellitus (T2DM) und des metabolischen Syndroms (MetS) bei neu diagnostizierten Patienten mit PHA mit einer gematchten populationsbasierten Kontrollkohorte zu vergleichen. Insgesamt wurden 305 PHA- Patienten des prospektiven deutschen Conn-Registers mit der bevölkerungsbezogenen „Study of Health in Pomerania“ – Studie (SHIP1; n = 2.454) verglichen. Mit der Geschlechts-, Alter-, Blutdruck- und BMI-gematchten Kohorte wurden in einem 1:1 Verhältnis 269 Paare in Bezug auf Diabetes Typ 2 und 183 Paare bezüglich des MetS gebildet. Bei 153 Patienten mit PHA wurde ein oraler Glukosetoleranztest (oGTT) zum Zeitpunkt der Diagnose durchgeführt und 38 Patienten mit PHA wurden ein Jahr im Verlauf neu bewertet. Bei 76 PHA- Patienten wurde eine komplette Analyse des MetS zu Studienbeginn und im Ein- Jahres-Verlauf durchgeführt. Der T2DM und das MetS waren signifikant häufiger bei Patienten mit PHA anzutreffen als in der Kontrollpopulation (17,2% vs. 10,4%; p = 0,03; 56,8% vs. 44,8%; p = 0,02). Auch war der HbA1c-Werte bei PHA- Patienten höher als in der Kontrollgruppe (p <0,01). Von den nicht- diabetischen Patienten mit PHA zeigten 35,3% einen abnormalen oGTT (davon waren ¼ neu diagnostizierte Patienten mit T2DM und ¾ hatten eine gestörte Glukosetoleranz). Diese PHA-Patienten mit einem abnormalen oGTT zu Studienbeginn zeigten deutlich verbesserte 2h-oGTT-Glukosewerte (P = 0,01) bei der Nachuntersuchung. Eine negative Korrelation zwischen 2h-oGTT-Glukosewerten und Serum-Kalium wurde ebenfalls festgestellt (P <0,01). Es wurde deutlich, dass der Glukosestoffwechsel der Hauptgrund für die erhöhte Prävalenz des MetS bei PHA-Patienten war. Das Lipidprofil verschlechterte sich jedoch ein Jahr nach Therapiebeginn. Der T2DM und das MetS sind häufiger bei Patienten mit PHA als bei den Geschlecht-, Alter-, BMI- und Blutdruck- gematchten Kontrollpaaren zu finden. Dies erklärt teilweise die erhöhte kardiovaskuläre Erkrankung, Morbidität und Mortalität bei Patienten mit PHA.

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author dc:creator
  • Hanslik, Gregor

Subjects

dc:subject × 4

Rights

Language dc:language
ger

Identifiers

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Harvested from
Freie Universität Berlin
Base URL
refubium.fu-berlin.de/oai/request
Last updated
2026-08-21
Source record
OAI-PMH GetRecord
citation

Hanslik, Gregor. Das Metabolische Syndrom und der Typ 2 Diabetes mellitus bei Patienten mit primärem Hyperaldosteronismus. 2016. https://refubium.fu-berlin.de/handle/fub188/10942