University of Freiburg
Retrospektive Untersuchung zur Therapieeffizienz eines intraoralen Protrusionsgerätes bei der Therapie obstruktiver schlafbezogener Atemstörungen
Abstract
dc:description.abstractIntraorale Geräte sind Teil des Therapiekonzeptes zur Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe. In dieser Untersuchung wurde ein dento-gingival verankertes Gerät bezüglich des therapeutischen Effektes bei Patienten mit leichter, mittelschwerer und schwerer obstructiven Schlafapnoe bewertet. In einer gesonderten Betrachtung wurde die Wirkung der dentalen Situation auf den therapeutischen Effekt und die Compliance betrachtet. <br>Die Daten von 116 Patienten wurden auf der Basis der im Schlaflabor durchgeführten Patientendokumentation retrospektiv untersucht. Bei 81 Patienten (70 Männer, 11 Frauen) im Alter von 55,0 ± 9,9 Jahren erfolgte im Durchschnitt 4 ± 4 Monate nach der Diagnosestellung eine Kontrollpolysomnographie. Während der Apnoe-Index, Apnoe-Hypopnoe-Index und der Entsättigungsindex signifikant verbessert wurden, blieb die basale Sauerstoffsättigung unverändert. Die Schlafstadienanalyse ergab eine tendenzielle, jedoch nicht signifikante Verbesserung der Schlafqualität. 35 Patienten (43) konnten optimal therapiert werden, 22 Patienten (27) zeigten Verbesserungen von mindestens 50, 24 Patienten (30) verbesserten sich nicht. Die Apparatur war bei Patienten mit leichter und mittelschwerer OSA wirkungsvoller als bei Patienten, die an einer schweren OSA litten. 21 Patienten wurden nach durchschnittlich 12,0 ± 4,5 Monaten erneut kontrolliert. Gegenüber den Ausgangswerten blieben der Apnoe-Index, Apnoe-Hypopnoe-Index und der Entsättigungsindex über den Untersuchungszeitraum signifikant verbessert. Vergleichend zur ersten Kontrolle zeigte sich in der zweiten Untersuchung eine Abnahme der therapeutischen Wirksamkeit. 69 Patienten (60) führten nach einem Untersuchungszeitraum von 7 - 12 Monaten die Therapie fort.Die Anzahl der Zähne hatte keinen Einfluß auf den Effekt der Therapie, Patienten mit weniger als 10 Zähne im Unterkiefer zeigten eine schlechtere Mitarbeit und diese Patienten brachen die Therapie eher ab.
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
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- Mehring, Lars Oliver
- Contributors dc:contributor
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- Jonas, Irmtrud
Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- https://freidok.uni-freiburg.de/data/259
- OAI identifier oai:identifier
- oai:freidok.uni-freiburg.de:259