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University of Freiburg

Sentinel lymph-node radiodetection in breast cancer : results of a clinical study and development of a quantitative approach

Abstract

dc:description.abstract

Methoden: Eine klinische Studie wertet die Anwendung eines Wächterlymphknotenkonzepts bei der Behandlung von Brustkrebs (bis T 2) bei 142 Patientinnen aus. Bei allen erfolgte eine präoperative Sonographie sowie eine planare Lymphszintigraphie mit Markierung der Lokalisation des Wächterlymphknotens auf der Haut und eine intraoperative Patentblaumarkierung. <br>Ergebnisse: Bei 114/142 Patienten (80%) konnte die Lymphszintigraphie einen oder mehrere Wächterlymphknoten aufzeigen; die Bildbearbeitung ermöglichte eine Verbesserung der Erkennungsrate auf 139/142 (98%). In der ersten kontrollierten Patientengruppe mit 60 Patienten lag die Rate der falsch negativen Biopsien bei 10% (2/20) (Sensitivität 90%), bei allen Patienten mit axillärer Lymphknotendissektion (91) bei 5/35 (14.3%) (Senisitivität 85.7%). Es konnte gezeigt werden, dass infiltrierte Lymphknoten eine signifikant geringere Radioaktivität aufwiesen. <br>Fazit: Sensitivität und positiv prädiktiver Wert liegen im von anderen Studien vorgegebenen Bereich. Eine läsionsferne Injektion des Radiopharmazeutikums hat nicht zu nachteiligen Ergebnisse geführt, vermied aber störende Interferenzen bei axilla-nahen Tumoren und war einfach in der Handhabung. Die Bildbearbeitung ist ein wichtiger Schritt in der Lymphoszintigraphiebeurteilung. Die Entfernung mehrerer Wächterlymphknoten wird empfohlen. <br>In einem zweiten Teil wurde das Ausmaß von Störeffekten in der Lymphszintigraphie ermittelt. Die Daten für die Korrektur der Attenuation wurden aus den frontalen Projektionen ermittelt. Für die Korrektur der Compton-Diffusion wurde Jaszczak-Methode verwendet. Der Faktor k wurde anhand eines Phantommodelles errechnet. Die Korrektur des Partialvolumeneffekts wurde anhand von einer experimentell erstellten Referenzkurve vorgenommen. Die Größe der Lymphknoten wurde auf der Grundlage des histopathologischen Befundes eingeschätzt. <br>Ergebnisse: Die durch den Compton-Effekt bedingte Photonendiffusion erhöht die gemessene Aktivität des Wächterlymphknotens um durchschnittlich 7%. Die Attenuation der Photonen durch die dem Lymphknoten aufliegende Gewebsschicht beläuft sich im Mittel auf 33% des Ursprungswertes. Durch den Partialvolumeneffekt gehen im Mittelwert 60% der eigentlichen Signalstärke verloren. Der Anteil der einzelnen Störeffekte variiert sehr ausgeprägt zwischen den jeweiligen Lymphknoten. <br>Auf der Grundlage dieser Daten wurde ein Modell ermittelt, das ausgehend von der Lymphszintigraphie eine Einschätzung des Gammasondenmesswertes erlauben soll. Die Präzision dieses Modells war der eines auf einer Regression bisheriger Daten beruhenden Vergleichmodells überlegen. Die Korrelation zwischen der korrigierten Szintigraphie und den Messwerten der Sonde lag bei 0.976. <br>Fazit: Partialvolumeneffekt, Attenuation und Diffusion haben einen sehr deutlichen Einfluss auf die quantitativen Ergebnisse der Lymphszintigraphie. Ihre Korrektur muss individuell erfolgen und ist für rein qualitativ-visuelle Aspekte nicht sinnvoll. Eine Vorhersage des intraoperativen Gammasondenmesswertes ist prinzipiell im Rahmen einer gewissen Ungenauigkeit durchführbar.

Author and committee

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Author dc:creator
  • Rempp, Hansjörg
Contributors dc:contributor
  • Darcourt, Jacques

Subjects

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Identifiers

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Repository record source_url
https://freidok.uni-freiburg.de/data/2155
OAI identifier oai:identifier
oai:freidok.uni-freiburg.de:2155

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University of Freiburg
Base URL
freidok.uni-freiburg.de/oai/oai2.php
Last updated
2026-07-24
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Rempp, Hansjörg. Sentinel lymph-node radiodetection in breast cancer : results of a clinical study and development of a quantitative approach. https://freidok.uni-freiburg.de/data/2155