University of Freiburg
Einfluss von Proteinkinase A auf isometrische Kraftentwicklung und Calciumsensitivität : eine Untersuchung am gehäuteten Herzmuskelpräparat des insuffizienten menschlichen Herzens
Abstract
dc:description.abstractDie Methode der gehäuteten Fasern ist eine geeignete Methode, um mechanische Untersuchungen an Herzmuskelpräparaten vorzunehmen. Da unmittelbar Einfluß auf die kontraktilen Proteine genommen werden kann, lassen sich Aussagen über die direkte calciumabhängige Kraftentwicklung treffen. <br> <br>Phosphorylierung der kontraktilen Proteine gehäuteter Muskelpräparate terminal insuffizienter Herzen mittels zyklischer AMP-abhhängiger Proteinkinase A führt zu einer calciumkonzentrationsabhängigen Rechtsverschiebung der Kraft-Calcium-Kurve im Sinne einer Desensitivierung. Dabei nimmt bei wiederholter Aktivierung die erzielte Maximalkraft der Präparate signifikant ab. Das Ausmaß der Sensitivitätsabnahme hängt davon ab, in welchem Maße die Herzmuskelfasern bereits durch endogene oder exogen zugeführte Katecholamine "vorphosphoryliert" waren. <br> <br>Diese Beobachtungen lassen den Schluß zu, dass auch der insuffiziente Herzmuskel in begrenztem Umfang in der Lage ist, bei einer erhöhten b-adrenergen Stimulation im Sinne einer Calciumdesensitivierung auf die erhöhte intrazelluläre Calciumkonzentration zu reagieren.
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
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- Moser, Astrid
- Contributors dc:contributor
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- Holubarsch, Christian J. F.
Subjects
dc:subject × 8Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- https://freidok.uni-freiburg.de/data/1707
- OAI identifier oai:identifier
- oai:freidok.uni-freiburg.de:1707