University of Freiburg
Evaluierung der Kurzversion des Funktionsfragebogens Bewegungsapparat XSMFA-D
Abstract
dc:description.abstractGesundheitsbezogene Lebensqualität und patientenzentrierter Funktionszustand haben in der Vergangenheit eine immer größere Bedeutung gewonnen. Das Behandlungsergebnis aus Sicht des Patienten ist zunehmend in den Fokus wissenschaftlicher Untersuchungen gerückt (Buckwalter, 1999; Swiontkowski et al., 1999a). Dennoch bestand bislang in Deutschland in manchen medizinischen Teilbereichen, wie auch in der Orthopädie, ein Mangel an Selbsteinschätzungsinstrumenten, die sowohl die besonderen Merkmale einer bestimmten Erkrankung fokussieren als auch den Vergleich von verschiedenen Erkrankungen zulassen. Mit der Entwicklung und Evaluierung des SMFA-D sind solche Untersuchungen für Erkrankungen des Bewegungsapparates nun möglich. Er ist klassifikatorisch zwischen krankheitsspezifischen und generischen Instrumenten einzuordnen. <br>Der SMFA-D ist besonders für den wissenschaftlichen Bereich geeignet. Für den Routineeinsatz in Kliniken und Praxen ist ein kürzeres Instrument gefragt. Aus diesem Grund wurde der um 2/3 kürzere XSMFA-D (Extra Short Musculoskeletal Function Assessment Questionnaire) mit 16 Items entwickelt. <br>Ziel dieser Arbeit war, die Kurzversion des SMFA-D, den XSMFA-D, an sieben unterschiedlich (operativ, konservativ) behandelten Gruppen von Orthopädiepatienten mit Erkrankungen des Bewegungsapparates (Coxarthrose, Gonarthrose, Rotatorenmanschettendefekt und Rheumatoider Arthritis) zu evaluieren. <br>Die Ergebnisse dieser Arbeit weisen darauf hin, dass der XSMFA-D als patientenzentriertes Maß für die Messung der erlebten Funktionalität und Beeinträchtigung des Bewegungsapparates bei den untersuchten Patientengruppen ein reliables, valides und änderungssensitives Instrument ist. <br>Damit schließt der XSMFA-D ebenso wie der SMFA-D die Lücke zwischen generischen und krankheitsspezifischen Instrumenten zur patientenbezogenen Messung des Funktionszustands des Bewegungsapparates. Er ist durch seine Kürze deutlich ökonomischer als der SMFA-D, was sich positiv auf die Akzeptanz bei Patienten und Ärzten auswirken sollte.
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
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- Wollmerstedt, Nicole
- Contributors dc:contributor
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- Bengel, Jürgen
Subjects
dc:subject × 6Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- https://freidok.uni-freiburg.de/data/1674
- OAI identifier oai:identifier
- oai:freidok.uni-freiburg.de:1674