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Universität Bielefeld

Erfolgsfaktor Medienkompetenz : ein modularisiertes Rahmenmodell von Medienkompetenz für Unternehmenspraxis und Theorie

Abstract

dc:description.abstract

Kompetenzen, Qualifikationen, Schlüsselqualifikationen, Basiskompetenzen, weiter skills, competencies oder literacy, mit dieser oft unklaren begriffsdefinitorischen Vielfalt bezeichnen Bildungswissenschaftler und -theoretiker ebenso wie Praktiker aus Schule oder Wirtschaft oder auch manche Politiker Fähigkeiten und Fertigkeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen, die vorgeblicher Weise von einer Person verlangt werden, damit diese den an sie gestellten Anforderungen, egal ob im beruflichen oder privaten Bereich, egal ob in der schulischen Bildung, im universitären Studium, in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung oder im beruflichen Alltag, gerecht werden kann. Beschäftigt man sich mit dem Thema Medienkompetenz, gerät man nicht nur sehr schnell in die Situation, dieses Thema mit einem der oben angeführten Schlagworte in Verbindung bringen zu müssen, man hat die zunächst einmal viel dringendere Aufgabe, sich über Inhalte und genaue Ausprägung der erforderlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten klar zu werden, denn die Vielfalt der gewünschten Inhalte und der verwendeten Begrifflichkeiten, die in der Auseinandersetzung mit diesem Themenkomplex zu Tage tritt, ist groß. Man spricht von Medienkompetenz entweder in der von Dieter Baacke angeregten Ausprägung, manchmal aber auch in einer selbst definierten, man spricht von e-skills, e-competencies und manchmal auch von IT-Kompetenz, ohne jedoch genau zu differenzieren, ob die verwendeten Begriffe vielleicht schon eine andere eindeutige inhaltliche Ausprägung besitzen. In Gesprächen mit Vertretern der Unternehmenswelt zum Thema Medienkompetenz wird immer wieder betont, dass das Verfügen über diese in der beruflichen Bildung und in der Unternehmenswelt geradezu eine Selbstverständlichkeit sein muss und dass es auch ein allgemein gültiges Ziel sein sollte, Medienkompetenz als etwas Selbstverständliches, als vierte Kulturtechnik zu etablieren. Vor diesem Hintergrund wird das Thema Medienkompetenz in der vorliegenden Dissertation untersucht. Es geht darum zu erfahren, welche Anforderungen von Seiten der Unternehmenspraxis an Mitarbeiter und Auszubildende gestellt werden, welche Kompetenzen diesen Anforderungen gegenüber stehen und wie ein praxisnahes Modell von Medienkompetenz in diesem Kontext angelegt sein kann. Die Entwicklung eines solchen Rahmenmodells, unter Berücksichtigung sowohl der theoretischen als auch der praxisnahen Sichtweise, ist das Ziel dieser Arbeit. Um dem Dissertationsvorhaben die in diesem Zusammenhang notwendige Nähe zur Unternehmenspraxis zu geben, werden sowohl mit Unternehmensmitarbeitern als auch mit Führungskräften aus Unternehmen Interviews zum Thema geführt. Auf der Grundlage der Erörterungen der einschlägigen theoretischen Ansätze und der Ergebnisse der im Kontext der Arbeit abgehaltenen empirischen Untersuchungen wird das in der Arbeit zu entwickelnde Rahmenmodell Medienkompetenz aufgebaut. Mit diesem Rahmenmodell, das sich vor allem an die Unternehmenspraxis wendet, werden die wesentlichen, dem Medienkompetenzbereich zugeordneten Primärkompetenzen definiert und es wird aufgezeigt, welche Sekundär- und Tertiärkompetenzen sich von diesen ableiten können.

Degree

thesis:*
Level thesis:degree_level
thesis.doctoral
Grantor dc:publisher
Universität Bielefeld
Year
2005

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author dc:creator
  • Sohn, Melanie

Identifiers

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Repository record source_url
https://pub.uni-bielefeld.de/record/2305830
OAI identifier oai:identifier
oai:pub.uni-bielefeld.de:2305830

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Harvested from
Universität Bielefeld
Base URL
pub.uni-bielefeld.de/oai
Last updated
2026-07-27
Source record
OAI-PMH GetRecord
citation

Sohn, Melanie. Erfolgsfaktor Medienkompetenz : ein modularisiertes Rahmenmodell von Medienkompetenz für Unternehmenspraxis und Theorie. thesis.doctoral thesis, Universität Bielefeld, 2005. https://pub.uni-bielefeld.de/record/2305830